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23.12.2017

Frohe Weihnachten!

Der Ingolstädter Christkindlmarkt hat heute noch geöffnet. Danach ist auf dem Theatervorplatz Schluss. Die Eisarena auf dem Paradeplatz vor dem Neuen Schloss hat aber noch bis in den Januar hinein geöffnet. Und auch sonst ist in der Region über Weihnachten einiges zu erleben.
Bild: Erich Reisinger / Stadt Ingolstadt

Die Festtage beginnen. Wer noch nicht weiß, was er vorhat, bekommt hier ein paar Tipps

Das Konzert an Heiligabend auf dem Westfriedhof hat in Ingolstadt schon eine lange Tradition. Und auch heuer spielen die Blech- und Holzbläser ab 17.30 Uhr wieder und stimmen mit Weihnachtsliedern auf das Fest ein. Nicht nur für die Ingolstädter ist das Konzert mittlerweile fester Bestandteil ihres Weihnachtsfestes. Ein Großteil der vorgetragenen Weisen stammt aus dem Vermächtnis des Kirchenmusikers Karl-Alexander Hönig. Er hat die Partituren für die Aufführung auf dem Westfriedhof eigens arrangiert. Hönig, der ehemalige Organist am Liebfrauenmünster Ingolstadt und Leiter des Ingolstädter Blasorchesters, der im November 100 Jahre alt geworden wäre, dürfte noch vielen Ingolstädtern in guter Erinnerung sein. Die musikalische Leitung übernimmt heuer zum ersten Mal Rainer Siegert. Er ist Musiklehrer an der Ickstatt-Realschule und hat dort selbst ein Bläserensemble. Außerdem ist Siegert der Vorsitzende der Gruppen der Pfeifturmbläser in Ingolstadt und somit gut in diesem Bereich vernetzt. Das Konzert findet bei jeder Witterung statt, heißt es in der Ankündigung.

An Weihnachten feiern Christen das Hochfest der Geburt Jesu. Im hohen Dom zu Eichstätt zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke an Heiligabend um 22.30 Uhr die Christmette. Der Domchor und ein Domorchester unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß sowie Domorganist Martin Bernreuther an der Orgel übernehmen die musikalische Gestaltung. Es erklingt unter anderem die Pastoralmesse in G-Dur, Op. 24 von Karl Kempter und Joseph Schnabels „Transeamus usque Bethlehem“. Bereits um 16.30 Uhr beginnt die Kinderchristmette mit dem Krippenspiel und der Jugendkantorei am Eichstätter Dom. Als Orgelnachspiel wird „Noël in D-Dur“ von Alexandre Guilmant erklingen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag beginnt um 9 Uhr das Pontifikalamt mit der Erteilung des Päpstlichen Segens. Musikalisch gestaltet wird die Eucharistiefeier vom Domchor mit dem Gregorianischen Introitus „Puer natus est nobis“, der „Missa in G“ von Josef Gabriel Rheinberger, Andreas Hammerschmidts „Halleluja-Coda“, der Motette „Hodie Christus natus est“ von Jan Pieterszon Sweelinck und dem Liedsatz „In dulci jubilo“ für Gemeinde, Chor und Orgel von Domkapellmeister Christian Heiß. Zum Auszug spielt Domorganist Martin Bernreuther das „Concerto G-Dur, BWV 592“ von Johann Sebastian Bach.

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Um 11 Uhr ist der Pfarrgottesdienst im Dom, bereits um 7.45 Uhr das Hirtenamt. Eine Pontifikalvesper zum Weihnachtsfest mit Bischof Hanke beginnt um 17 Uhr.

Für alle, die Heiligabend eigentlich alleine sind, aber gerne in Gemeinschaft feiern wollen, bieten die Ingolstädter Kapuziner eine gemeinsame Feier im Kloster an. Beginn ist um 17 Uhr mit einem Abendessen, danach gibt es Musik, weihnachtliche Texte und Lieder. Und der Nikolaus verteilt Geschenke. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 16.30 Uhr, Ende gegen 20 Uhr. Das Kapuzinerkloster ist in Ingolstadt in der Harderstr. 4.

Im Gegensatz zum Ingolstädter Christkindlmarkt, der heute Abend schließt, hat der in Pfaffenhofen vor dem Rathaus noch bis zum 30. Dezember geöffnet. Der Lichtkalender macht auf dem Hauptplatz eine besondere Stimmung. Drehorgel, Kutschfahrten, Fackelstadtführungen und Musik bieten dort Abwechslung, wenn es in der Weihnachtsstube daheim zu eng wird.

Zur Weihnachtskollekte für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke aufgerufen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht das Thema „Würde der Arbeit“. Die deutschen Bischöfe weisen darauf hin, dass vielen Menschen, besonders Frauen, in Lateinamerika und der Karibik ein menschenwürdiges Leben und Arbeiten verwehrt wird. Als Tagelöhner, Hausbedienstete oder Straßenhändlerinnen müssten sie oft unter schwersten Bedingungen für das Familieneinkommen sorgen. Vielfach müssten auch die Kinder mitarbeiten. Die Kirche in der Region lasse die Menschen in solchen Situationen nicht allein. „Sie steht an der Seite der Ausgebeuteten und aller, die in menschenunwürdigen Verhältnissen arbeiten müssen“, heißt es weiter in dem Aufruf. Die Adveniat-Kollekte findet an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag in allen Gottesdiensten statt.

Die 500 Quadratmeter große Echteisfläche vor dem Neuen Schloss auf dem Paradeplatz hat zwar an Heiligabend geschlossen. Aber danach geht es dort noch bis zum 7. Januar rund. Wer also nach den Festtagen das Gefühl hat, er müsste sich ein wenig bewegen, hat dort ausreichend Gelegenheit. Und der Glühwein schmeckt danach doppelt so gut.

Heute beginnt um 12 Uhr die nächste Adventsmatinee im Ingolstädter Münster. Gegeben wird wieder ein vorweihnachtliches Konzert. Weitere Informationen auch zu den Messfeiern und Gottesdiensten über Weihnachten gibt es im Internet.

Derzeit gastiert in Ingolstadt auch wieder ein Zirkus. Er bleibt bis zum 7. Januar. Das Zelt von Circus Barelli steht auf dem Volksfestplatz. Die Vorstellungen sind wochentags um 15 und 20 Uhr. Heiligabend ist um 14 Uhr eine Vorstellung, Silvester um 15 und 19 Uhr. Dann beginnt die große Silvestergala mit Feuerwerk. Neujahr ist um 15 und 19 Uhr dann eine große Neujahrs-Gala vorgesehen.

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