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Verkaufsoffene Sonntage

26.11.2019

Frühjahrs- und Herbstmarkt: Wer zuerst kommt, ...

Verkaufsoffene Sonntage sind beliebt. Doch für Geschäfte außerhalb der Innenstadt gibt es klare Regeln, wer beim Frühjahrs- und Herbstmarkt öffnen darf.
Foto: Rinke

Wer außerhalb eines bestimmten Radius’ um die Märkte in der Innenstadt sein Geschäft öffnen möchte, muss sich dafür bewerben. Und das möglichst frühzeitig

Der Neuburger Stadtrat hat jüngst im Rahmen einer Verordnung die Regeln zu den zwei verkaufsoffenen Sonntagen im Rahmen des Frühjahrsmarktes am zweiten Sonntag im April sowie für den Herbstmarkt am zweiten Sonntag im Oktober neuaufgestellt. Demnach dürfen alle Verkaufsstellen innerhalb eines klar definierten Radius‘ um die Märkte in der Innenstadt herum von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben. Der Radius beträgt rund einen Kilometer. Außerdem darf die Stadt zehn weitere Verkaufsstellen außerhalb des Gebiets von der Verordnung ausnehmen. Hier gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst.

Betroffen von der Außenregelung sind im Wesentlichen die Geschäfte im Gewerbegebiet Grünau, die am Schwalbanger und jene am Südpark. Jedes Geschäft in diesen Bereichen zählt allerdings einzeln. Wie die Stadt Neuburg in einer Pressemitteilung erklärt, erfolgt die Auswahl nach einem klar definierten Kriterienkatalog. Wichtig dabei sei, dass die Vergabe nach dem Eingangsdatum erfolgt, falls sich mehr als zehn Firmen bewerben sollten. Das bedeutet: Wer seine Bewerbung frühzeitig, also als einer der zehn Ersten, eingeschickt hat, kann sein Geschäft öffnen, sofern die anderen Kriterien passen.

Wie es weiter heißt, sind diejenigen Unternehmen von der neuen Verordnung ausgenommen, die ihr Angebot auf die genannten Märkte verlagern können. Wie die Stadt mitteilt, können sich daran nur Familienunternehmen beteiligen, deren Hauptsitz in Neuburg ist. Falls sich hier weniger als zehn bewerben, kann mit Firmen aufgefüllt werden, deren Hauptsitz nicht in Neuburg liegt. Heimische Unternehmen werden damit bewusst bevorzugt, erklärt die Stadt.

Wie die Pressestelle weiter mitteilt, erfolgt die Genehmigung für eine Verkaufsstelle getrennt für jeden Frühjahrs- und Herbstmarkt. Anträge sind frühestens neun Monate und spätestens sechs Monate vor dem jeweiligen Markt bei der Stadt Neuburg zu stellen. Eine Dauergenehmigung ist nicht möglich.

Ausnahmsweise gilt für die Frühjahrsdult am 19. April 2020 eine geänderte Antragsfrist. Diese läuft bereits und endet am 30. Januar 2020. Die neue Verordnung, die der Stadtrat vergangene Woche aufgestellt hat, gilt im Übrigen 20 Jahre. (nr)

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