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Weichering

24.07.2018

Gehwege in Weichering werden ausgebessert

Bei einer Ortsbegehung machten sich die Weicheringer Räte ein Bild vom Zustand der Gehwege.
Bild: Silke Federsel

Derzeit behebt das Staatlichen Bauamt Schäden, die Kommune nutzt dies für weitere Sanierungsarbeiten. Warum es keine Bürgerbefragung zu Tempolimit geben wird.

Momentan laufen gerade die Arbeiten an den Gehwegen in Weichering, die vom Staatlichen Bauamt finanziert werden. Denn während der Sperrung der B16 rollte wochenlang der Verkehr durch die Gemeinde, Beschädigungen blieben nicht aus. Nun hat die Gemeinde allerdings auch die Möglichkeit, in diesem Zug zu einem verbilligten Preis Schäden ausbessern zu lassen, die schon länger bestehen und in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde fallen.

Ortstermin in Weichering

Nach einem Ortstermin und einer ausführlichen Besichtigung entlang der Ortsdurchfahrt, stellten der Gemeinderat fest, dass man die meisten der alten Schäden beheben wird. Dies betrifft vor allem die Ecke Kochheimer Straße/Neuburger Straße bis zum Gehweg im Bereich des Friedhofs an der Ingolstädter Straße. Diese Bereiche sollen teilweise ausgebessert und neu asphaltiert werden. Die exakte Fläche ist noch nicht vermessen, die Kosten für den Quadratmeter werden sich nach Schätzungen auf 27 Euro belaufen.

Soll in der gesamten Gemeindebereich Tempo 30 herrschen? Das Thema beschäftigte schon mehrmals das Gremium, denn Bürger wendeten sich schon häufiger mit diesem Anliegen an die Räte. So auch kürzlich Hans-Jürgen Steinherr. Er bat um die Durchführung einer formlosen Bürgerbefragung im Zuge der Landtagswahl zur innerörtlichen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. „Man merkt einfach, dass ein Unwohlsein der Bürger da ist“, meinte Stefan Appel. Eine Befragung sei daher nicht schlecht, um erst ein Stimmungsbild zu bekommen. Doch dass die Realisierung von Tempo 30 gar nicht so einfach ist, stellte sich schnell in der Diskussion heraus.

Das Problem sind die Kreisstraßen

Auf den Kreisstraßen etwa (Neuburger- und Ingolstädter Straße in Weichering sowie Hauptstraße in Lichtenau) könne man nicht einfach eine Geschwindigkeitsbegrenzung beschließen, doch das sei vielen Bürgern nicht bekannt, merkten einige Räte an. „Die neuralgischen Punkte sind aber die Kreisstraßen“, konterte Friedrich Höche“. Und daher müssten die Leute auch wissen, worüber sie abstimmen. „Denn Tempo 30, das klingt natürlich erst einmal sehr gut, da kann niemand dagegen sein“. Auch Georg Niedermeier stimmte zu: „Wo wir es brauchen, etwa auf dem Schulweg oder auf dem Weg zur Kirche, kann man es nicht machen“. Und dann beklagten die Gemeinderäte noch ein anderes Problem: In den übrigen Straßen müssten zahlreiche Verkehrstafeln aufgestellt werden, was viel Geld kostet. Und wie soll das Tempolimit gewährleistet werden? Ein Display mit Smiley etwa in der Bahnhofsstraße fand mehr Zuspruch, denn dies könnte zum Langsamfahren animieren. Bürgermeister Thomas Mack zeigte sich nicht begeistert von einer Befragung: „Man bekommt dann ein Stimmungsbild, das nicht aussagekräftig ist“. Friedrich Höche machte schließlich einen Vorschlag, der allgemeine Zustimmung erfuhr: Es soll zunächst eine Infoveranstaltung für die Bürger geben, um Fragen zu beantworten und aufzuklären, was möglich sei und was nicht. Dazu sollen auch Verkehrsexperten eingeladen werden. Ein Termin steht allerdings noch nicht fest. Die Bürgerbefragung hingegen wird nicht durchgeführt. (fed)

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