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Katastrophenschutz

06.06.2012

„Gemeinsam“ lautet das Stichwort

Zum Schluss posierten die Übungsteilnehmer vor der erfolgreich installierten Wasserfontäne – welche auch einen kleinen Vorgeschmack auf das Feuerwehrjubiläum lieferte.
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Zum Schluss posierten die Übungsteilnehmer vor der erfolgreich installierten Wasserfontäne – welche auch einen kleinen Vorgeschmack auf das Feuerwehrjubiläum lieferte.
Bild: Sebastian Hofmann

Bei einer Übung beweist der Nachwuchs von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk, wie wichtig Zusammenarbeit und ein gesundes Miteinander sind

Spaziergänger an der Schlösslwiese staunten nicht schlecht, als am vergangenen Samstag drei Lastwagen des Technischen Hilfswerks (THW) vorfuhren und jede Menge Schläuche und anderes Material abluden. Als dann auch noch die Neuburger Feuerwehr mit zwei großen Einsatzfahrzeugen ankam, war die Verwirrung bei einigen Passanten perfekt. War da etwas passiert? Ja, es war etwas passiert, etwas Gutes.

Die Jugendabteilungen beider Organisationen trafen sich und experimentierten einen Tag lang mit der Bewegung von Wassermassen – und hatten dabei gehörigen Spaß miteinander. Wie es sich für echte Einsatzkräfte gehört, warfen die Jugendgruppen ihr Können und Wissen in einen Topf und arbeiteten Hand in Hand zusammen. Das Resultat: eine beeindruckende Wasserfontäne, viele Aha-Effekte und einige beiseite geschobene Berührungsängste.

Die Idee zu einer gemeinsamen Übung hatten Reiner Spenninger, Jugendleiter der Neuburger Feuerwehr und Florian Marschall, Führer der Fachgruppe Logistik und Pumpenmaschinist des THW-Ortsverbandes, bei einem Feierabendbierchen. Der Feuerwehrler brachte die Frage auf, ob man einen Löschmonitor auch mit einer THW-Pumpe betreiben kann. Die Antwort war kurz: „Ausprobieren!“

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So packte die Jugendgruppe des THW bereits am Vormittag kräftig mit an, als es in der Unterkunft in der Donauwörther Straße galt, zwei Flygt-Tauchpumpen, eine große Saug-/Tauchpumpe und jede Menge Zubehör für die Übung vorzubereiten. Bereits hier galt: Durch Anpacken lernt man mehr als durch bloßes Zusehen.

Gegen Mittag stieß die Jugendgruppe der Feuerwehr am Treffpunkt Schlösslwiese hinzu. Von Beginn an arbeitete die rund 20 Köpfe zählende Truppe als ein Team zusammen. Die Tauchpumpen wurden in Reihe geschaltet aufgebaut, um den nötigen Förderdruck zu erzeugen und anschließend das Ergebnis begutachtet. Eine mehr als zehn Meter lange Fontäne schoss minutenlang auf die Donau hinaus. Und weil der Tag noch jung war, entschieden sich die Nachwuchshelfer beider Organisationen, weiterzumachen und auszuprobieren, zu basteln und damit noch einige Stunden Spaß miteinander zu haben. Den Tag krönte eine kleine Grillfeier beider Nachwuchstruppen in der Unterkunft des THW, an dessen Ende sich die Beteiligten sicher waren, dass es bald zu einer weiteren gemeinsamen Übung kommen muss. (hofse)

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