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17.05.2019

Gerolsbach und Hohenwart sind Sperrgebiet

Blauzungenkrankheit

Wie das Landratsamt Pfaffenhofen mitteilt, gelten ab Samstag, 18. Mai, ausschließlich die Gebiete der Gemeinden Hohenwart und Gerolsbach als Blauzungen (BT)-Sperrgebiet. Für das BT-Virus empfängliche Zucht- und Nutztiere (Rinder, Schafe, Ziegen) dürfen aus diesen beiden Gemeinden dann nur noch nach den bayernweit geänderten Bedingungen, also einer vollständigen Grundimmunisierung und Wartezeit (35 Tage mit, 60 Tage ohne Blutuntersuchung) in freie Gebiete transportiert werden.

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Das Transportieren von Rindern, Schafen, Ziegen und gehaltenen Wildwiederkäuern innerhalb des Sperrgebietes ist weiterhin mit Genehmigung des jeweils zuständigen Veterinäramtes ohne vorherige Impfung oder Laboruntersuchung möglich. Voraussetzung dafür ist, dass die Tiere beim Transport keine Krankheitssymptome aufweisen, die auf Blauzungenkrankheit hinweisen oder der Tierbestand nicht wegen eines Ausbruchs der Blauzungenkrankheit gesperrt ist.

Die Blauzungenkrankheit ist für Menschen eine völlig ungefährliche Tierseuche. Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse können daher ohne Bedenken verzehrt werden.

Dr. Maike Schäfer vom Veterinäramt Pfaffenhofen appelliert nochmals eindringlich an alle Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter im Landkreis, ihre Tiere gegen BTV-4 und BTV-8 impfen zu lassen. Die Tierseuchenkasse Bayern unterstützt die Impfung weiterhin mit einem Zuschuss. Mit zunehmenden Außentemperaturen steige die Gefahr des Gnitzenfluges, damit die Gefahr neuer BT-Infektionen. (nr)

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