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06.07.2010

Glatt vergessen

Zu vergessen ist Fluch und Segen zugleich. Ein Segen ist es, die banalen Probleme des Alltags zu vergessen, den Stress der Arbeit hinter sich zu lassen, den Ballast der Erschöpfung beiseite zu schieben. Dieses Phänomen nennt man in der Regel Urlaub. Wegfahren und vergessen, dass die Steuererklärung noch nicht gemacht ist, der Plastikmüll zum Wertstoffhof gebracht werden muss und das Auto dringend in die Waschanlage fahren sollte. Das alles hätte nämlich vor den freien Tagen noch erledigt werden sollen. Aber in den Wochen der Abwesenheit rückten die Pflichten und Arbeitsaufträge in den Hintergrund, der Schleier der Distanz senkte sich über die Erinnerung an das Weckerläuten, das Klingeln des Telefons am Schreibtisch, das Gepiepe des Computers. Welch ein Segen!

Blöd nur, dass nach all den Tagen beim ersten Tag am Schreibtisch der Dunst der Entspannung sich nicht sofort lichtete. Wie ist jetzt noch mal das Passwort für den PC? Glatt vergessen.

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