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Neuburg

29.04.2015

Gräfe geht, Neumann kommt

Die Übergabe der Truppenfahne bildet den formellen Akt bei der Geschwaderübergabe. Unser Bild zeigt (v.r.) den neuen Kommodore Holger Neumann, den Kommandeur Fliegende Verbände, Generalmajor Helmut Schütz, sowie Frank Gräfe.
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Die Übergabe der Truppenfahne bildet den formellen Akt bei der Geschwaderübergabe. Unser Bild zeigt (v.r.) den neuen Kommodore Holger Neumann, den Kommandeur Fliegende Verbände, Generalmajor Helmut Schütz, sowie Frank Gräfe.
Bild: Habermeier

Das Geschwader wurde gestern offiziell an den neuen Kommodore übergeben.

Für Oberstleutnant Holger Neumann hat sich gestern ein Traum erfüllt. Als er die Truppenfahne von Generalmajor Helmut Schütz übernahm, da war die Berufung zum neuen Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders Neuburg perfekt. „Vor wenigen Augenblicken ging für mich mit der Übernahme des Kommandos über diesen stolzen Verband ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, sagte er vor den Soldaten, den zivilen Mitarbeitern des Luftwaffenstützpunkts und den vielen Gästen, die zu seinem Einstand und gleichzeitig zu Oberst Frank Gräfes Ausstand an die Flugbasis nach Zell gekommen waren.

Die Aufgaben, die Neumann nun erwarten, sind dem 46-Jährigen nicht neu: Zwei Jahre war er stellvertretender Geschwaderchef. In dieser Zeit seien für ihn drei Ereignisse prägend gewesen: sein dreimonatiger Einsatz in Afghanistan, die Verlegung des Flugbetriebs nach Lechfeld und die Sicherung des Nato-Luftraums über dem Baltikum.

Während Neumann als 18. Kommodore nun eine Zeit bevorsteht, die viele in seiner Position vor ihm als die beste Zeit ihrer beruflichen Laufbahn bezeichnet haben, muss oder darf Gräfe nun vom Cockpit an den Schreibtisch nach Berlin wechseln. Es sei eine „wunderbare, viel zu kurze, aber die bisher schönste Zeit“ in seinem Leben gewesen, sagte er in seiner Abschiedsrede, in der er in aller Ausführlichkeit nochmal seine beiden Jahren in Neuburg Revue passieren ließ. Sein Fazit: „Ich bin stolz darauf, dass ich Bürger der Stadt Neuburg sein durfte.“

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Was wäre eine Geschwaderübergabe ohne Flugzeuge: Nach dem offiziellen Teil überflog eine Viererformation mit Eurofightern den Flugplatz. Anschließend musste der neue Kommodore viele Hände schütteln, denn die zahlreichen Gäste wollten ihm zu seinem neuen Posten gratulieren. Dazu gehörte auch Oberbürgermeister Bernhard Gmehling, der in seinem Grußwort – wie viele andere Redner übrigens auch – die Verbundenheit der Stadt zum Geschwader herausstellte: „Das Geschwader gehört zu Neuburg wie unser Schloss und die Donau.“

Eine besondere Auszeichnung gab es für Gräfe von den Klinikclowns: Sie beförderten ihn zum „Ehrendoktor“. (mit xh)

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