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Neuburg

07.03.2018

Gute Aussicht am Sehensander Weg

Einen Steinwurf von den Landkreisbetrieben entfernt, direkt an der Bundesstraße entsteht auf 1800 Quadratmetern ein Fachmarkt mit Gastronomie.
Bild: Stadt Neuburg

Eine weitere Gewerbefläche in Neuburg wird bebaut – und der Bauherr hat Großes vor.

Wie eine überdimensionierte Verkehrsinsel wirkt das Dreieck zwischen dem Sehensander Weg und der Bundesstraße 16. Doch statt ein paar Blümchen in bunten Kübeln hat der Bauausschuss am Mittwochabend einem Großprojekt einstimmig seine Zustimmung erteilt.

Auf 1800 Quadratmetern soll ein Fachmarkt für Bürobedarf entstehen, altbekannt und in Neuburg eingesessen, wie die Stadträte bemerkten. Der Papershop um Inhaber Hermann Henle plant einen Neubau an der Bundesstraße. Im Erdgeschoss und ersten Stock sollen ein Fachmarkt und ein Lager entstehen. Darüber folgt ein Stockwerk mit Büroräumen und noch eine Etage höher schließt eine „Skybar“ den Bau nach obenhin ab, also ein Gastronomiebetrieb mit Dachterrasse und imposantem Ausblick über die Landschaft am Fuß des Donauwörther Bergs.

Andere Gastronomiebetriebe gibt es an dem westlichen Stadtrand zwar nicht, aber womöglich jetzt schon und auch später genügend Kundschaft. Mit dem Verpackungsunternehmen Smurfit Kappa, den Landkreisbetrieben und der kurz vor Baustart stehenden Paul-Winter-Realschule könnte sich das Dreieck zu einem beliebten Fleck entwickeln – sicher auch in der Kombination Schreibwaren und Schule.

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Ein Baum, der an der östlichen Grundstücksgrenze – der inneren Spitze des Dreiecks – als Naturdenkmal unter besonderem Schutz steht, bleibt erhalten, verspricht der Bauherr. Und auch die Verwaltung ist von dem Bauvorhaben überzeugt. Stadtjurist Ralf Rick erklärt, dass sich der Bauherr mit seinem Entwurf für das ehemalige Stadtgrundstück gegen andere Bewerber durchgesetzt habe. Zudem, heißt es im Antrag, solle der Baukörper mit seiner hochwertigen Gestaltung und Form das Stadtbild aufwerten. Das bestätigen die ersten Modelle des Bauvorhabens: Über einen geschlossenen Verkaufsraum thront eine zweistöckige Lichthalle mit nach oben hin offener Terrasse. In deren Mitte: ein Baum. Außerdem plant der Händler etwa 62 Parkplätze auf dem Grundstück und eine mögliche Erweiterungsfläche.

Der Entwurf hat alle Fraktionen im Bauausschuss überzeugt. „Wir haben das Grundstück verkauft, um eine besondere Kulisse für die Stadt zu bekommen“, sagt Bürgermeister Johann Habermeyer, der die Sitzung für den Oberbürgermeister im Krankenstand geleitet hat. Das sei gelungen.

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