Newsticker

Rekord bei Corona-Zahlen: 14.714 Neuinfektionen in Deutschland

Hochschule

28.04.2015

Gute Jobs

Freistaat genehmigt 60 hoch qualifizierte Stellen für CARISSMA. Wie man sich bewerben kann

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) wächst als Arbeitgeber. Der Forschungsbau CARISSMA der THI, der Anfang 2016 in Betrieb geht, soll bis 2018 um rund 60 neue grund- und drittmittelfinanzierte Stellen für Wissenschaftler und Ingenieure im Bereich Fahrzeugsicherheit ausgebaut werden, teilte die Hochschule jetzt mit.

Ausgeschrieben werden in einer ersten Stellenoffensive in den kommenden Monaten 16 Stellen für Professoren, Versuchsingenieure, wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden. Diese Personen werden in Forschungsgebieten wie Elektronische Sicherheitssysteme, Crashmechanik, Simulation von Crashvorgängen, Sichere Batterietechnologien oder Entwicklungs- und Testmethoden der Fahrzeugsicherheit eingesetzt. Zu den bestehenden zwei Professuren für Fahrzeugsicherheit, die die Professoren Thomas Brandmeier und Michael Botsch innehaben, kommen aktuell vier weitere Professuren für Fahrzeugsicherheit in den Fakultäten Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik.

Am Ende des Ausbaus werden in CARISSMA 85 Menschen arbeiten. Dieser Personalstand sei erforderlich, um CARISSMA zum wissenschaftlichen Leitzentrum für Fahrzeugsicherheit in Deutschland auszubauen und die Versuchsanlagen zu betreiben, so die THI.

Der Forschungsbau gilt als Novum in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Das 28-Millionen-Projekt ist der erste Forschungsbau, der an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften genehmigt wurde. Geleitet wird er von Professor Thomas Brandmeier, einem der Experten für Fahrzeugsicherheit in Deutschland. Mit den Forschungsvorhaben wollen er und seine Mitarbeiter nicht nur das Automobil noch sicherer machen, sondern auch die schwächeren Verkehrsteilnehmer noch besser schützen, zum Beispiel Kinder, ältere Menschen oder Fahrradfahrer.

Vor Augen haben die Forscher dabei die „Vision Zero“, die Vision von null Verkehrstoten. Dafür vernetzen sie die aktiven und passiven Sicherheitssysteme zu einem „globalen“ Sicherheitssystem, das mit der Umwelt kommuniziert und bei Bedarf Maßnahmen einleitet – entweder zur Vermeidung oder zur Folgeminderung von Unfällen. Der 120 Meter lange und acht Meter hohe Forschungsbau wird zehn hochmoderne Versuchsanlagen für die Forschung beinhalten, darunter eine Indoor-Versuchsanlage für die kombinierte Untersuchung des Crashs mit der Vorgeschichte des Unfalls, ein Fahrsimulator, ein Fallturm sowie eine Entwicklungs- und Testplattform für Car2X-Kommunikation. Ausführliche Informationen zu den Stellenangeboten findet man im Internet. (nr)

www.thi.de/karriere

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren