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Neuburg an der Donau

30.01.2019

Gute Lösung für zwei Neuburger Feuerwehren

Für zwei Neuburger Feuerwehren wurde eine Lösung gefunden.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Feuerwehren Bittenbrunn-Laisacker und Ried-Hesselohe bleiben in eigenen Häusern. Welche Lösung der Neuburger Stadtrat gefunden hat.

Die Entscheidung ist gefallen. Die Stadtteil-Feuerwehren in Ried-Hessellohe und Bittenbrunn-Laisacker werden nicht „zusammenziehen“. Nachdem sich die Aktiven beider Wehren bei Abstimmungen auf ihren Jahreshauptversammlungen unterschiedlich für die Idee eines gemeinsamen Gerätehauses ausgesprochen haben, beschloss der Stadtrat nun eine Lösung im Sinne beider Wehren.

Wie Oberbürgermeister Bernhard Gmehling, der mit Feuerwehrreferent Hans Mayr beide Veranstaltungen besucht hatte, sagte, habe sich Bittenbrunn-Laisacker für einen Gemeinschaftsbau ausgesprochen und die Rieder dagegen. Weil allerdings nichts gegen den Willen einer Feuerwehr gemacht werden soll, wird jetzt das marode Gebäude der Bittenbrunner abgerissen und wohl noch heuer neu gebaut. Die Kosten dafür werden auf rund 400.000 Euro geschätzt.

Rieder Feuerwehrhaus bleibt ein sozialer Treffpunkt für die eigene Dorfgemeinschaft

Auf der anderen Seite wird das Gerätehaus in Ried, das gut 25 Jahre alt und nach wie vor voll funktionstüchtig ist, den neuen Bedürfnissen – unter anderem fehlt ein WC für Damen – angepasst. Für die Rieder sei ein Gemeinschaftshaus aus mehreren Gründen mehrheitlich abgelehnt worden. Ihr Gebäude ist mittlerweile nicht nur ein Wahllokal, sondern dient vor allem auch dem Schützen- und Gartenbauverein sowie den Billardfreunden als Bleibe. Dieser soziale Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft, weiß Gmehling, wollen die Rieder bleiben. Zudem freut sich die Wehr über viele junge Nachwuchskräfte, durch die sie für die nächsten Jahre gut aufgestellt sei.

Nichtsdestotrotz hätte sich neben Neuburgs Feuerwehrkommandanten Markus Rieß und Kreisbrandinspektor Klaus-Peter Stark auch der langjährige Bittenbrunner Kommandant Ludwig Sens mit Blick in die Zukunft über ein Gemeinschaftshaus gefreut. Eine funktionierende Ausrückgemeinschaft, so Gmehling, gebe es werktags bereits zwischen beiden Feuerwehren. Bedeutet: Wenn unter der Woche zum Einsatz gerufen wird, eine Wehr aber personelle Probleme hat, kann auch vom anderen Feuerwehrstandort gestartet werden. Und auch ein geeignetes Grundstück hätte man, so Gmehling, bereits gefunden und auch schon untersuchen lassen. Das wäre am Schlittenberg zwischen Laisacker und Ried gelegen. „Doch ich denke, auch die jetzige Lösung mit dem Neubau für Bittenbrunn ist ein gute“, meint Gmehling.

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