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Neuburg-Feldkirchen

25.01.2019

Gute Nachricht für Anwohner im Siedlerweg

Um den Straßenbau (hier ein Symbolbild) und die daraus resultierenden Kosten für die Anwohner geht es im südlichen Siedlerweg in Neuburg-Feldkirchen.
Bild: Bärbel Schoen

Es geht um die Erschließungskosten des südlichen Siedlerweges in Feldkirchen im Zuge des von der Stadt geplanten sozialen Wohnbauprojekts. Was gerade läuft.

Im Ringen um möglicherweise sehr hohe Beiträge für eine Erschließung des südlichen Siedlerwegs, die im Zuge des geplanten sozialen Wohnungsbauprojekts auf die rund zehn Anlieger zukommen könnten, gibt es eine gute Nachricht. Wie Oberbürgermeister Bernhard Gmehling sagt, wolle man auf alle Fälle im Sinne der Bürger entscheiden.

Wie berichtet, plant die Stadt den Bau von 32 Sozialwohnungen im südlichen Bereich des Siedlerweges. Die Kosten für die verkehrliche Erschließung des Gebietes in Höhe von rund einer halben Millionen Euro sollen die dortigen Anwohner mittragen. Handelt es sich um eine erstmalige Herstellung der Straße, müsste die Stadt zehn, die Anwohner 90 Prozent der Kosten tragen.

Die Anwohner allerdings sind der Meinung, dass sie zu Zeiten, als Feldkirchen noch eine eigene Gemeinde war und damals, in den 70er Jahren den Siedlerweg ausgebaut hat, bereits ihren Anteil mit ihren Straßenausbaubeiträgen geleistet haben. Die Bescheide der damaligen Gemeinde Feldkirchen für den Straßenausbau liegen auch bei der Stadt Neuburg vor. Was es allerdings nicht gibt, sind Unterlagen über eine Ersterschließung des Siedlerweges. „Dafür haben die Betroffenen also faktisch noch nicht bezahlt“, sagt Gmehling.

Dennoch sieht er möglicherweise einen Weg, die Erschließungskosten für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Dann nämlich, wenn die Straße schon über 25 Jahre besteht, bisher schon als Anliegerstraße genutzt wurde und zudem eine Entwässerungsrinne vorweisen kann. In diesem Fall könnte angenommen werden, dass die Straße bereits erstmalig hergestellt worden ist. Während die ersten beiden Punkte nachweislich zutreffen, wird gerade überprüft, wie es sich mit der Entwässerungsrinne verhält. Sollte die bestehen, sehe es für die Anwohner durchaus gut aus, verdeutlicht der Oberbürgermeister.

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