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Glaube

27.02.2015

„Heilige fallen nicht vom Himmel“

Abt Barnabas Bögle OSB am Walburgafest.
Bild: Bernhard Löhlein/pde

Abt Barnabas Bögle hat eine ganz andere Ansicht, woher die kommen könnten

Mehrere hundert Gläubige sind zum Walburgafest an das Grab der heiligen Walburga nach Eichstätt gepilgert.

Der Abt von Kloster Ettal, Barnabas Bögle OSB, feierte mit den Pilgern und den Schwestern des Benediktinerinnenklosters ein Pontifikalamt. In seiner Predigt verwies Abt Barnabas darauf, dass man an der heiligen Walburga das Wesen der Kirche erkennen könne. Sie sei aus England aufgebrochen und mutig neue Wege gegangen. Darum soll die Kirche auch heute „nicht nur an Althergebrachten und ihren Privilegien hängen.“ Außerdem müsse sie selbstlos dienen, wie es Walburga in ihrem Kloster getan habe. Wenn die Kirche dazu nicht bereit sei, dann sei sie keine Kirche, so der Abt von Kloster Ettal. Walburga sei gerade deswegen ein Vorbild, weil sie ein Leben lang gelernt habe, sich an Christus auszurichten. Schritt für Schritt habe sie die Liebe zu Christus einüben müssen. Dabei habe sie auch Fehler gemacht. „Heilige fallen nicht vom Himmel“, sagte Abt Barnabas. Das Fest zu Ehren der Eichstätter Bistumspatronin soll darum alle ermutigen, wie Walburga Christus zu verkündigen.

Die heilige Walburga stammt aus Südengland und starb der Überlieferung nach am 25. Februar 779. Ihr Gedenktag ist daher der 25. Februar. Walburga ist die Schwester des ersten Bischofs von Eichstätt, des heiligen Willibald. Sie ist Patronin der Diözese Eichstätt und der Abtei St. Walburg. An ihrem Gedenktag strömen jedes Jahr die Pilger ins Kloster. Viele nehmen an der Pforte das Walburgisöl mit – Wasser, das sich am Grab der Heiligen sammelt, und dem heilende Wirkung zugeschrieben wird. (nr)

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