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Rennertshofen

19.01.2021

Heimberggruppe: Chlorung des Trinkwassers ist vorerst abgeschlossen

Das Trinkwasser der Heimberggruppe ist wieder frei von Keimen. 
Foto: Bernhard Weizenegger

Das Trinkwasser der Heimberggruppe muss nicht mehr gechlort werden. Zumindest vorerst, denn weitere Verunreinigungen kann der Verband nicht ausschließen

Monatelang musste das Trinkwasser der Heimberggruppe gechlort werden, weil in ihm immer wieder Verunreinigungen nachgewiesen werden konnten. Wie Verbandsvorsitzender Tobias Gensberger jetzt mitteilt, ist die Chlorung bis auf Weiteres abgeschlossen. Seit der Hochbehälter in Bergen saniert wurde, waren 20 Wasserproben entnommen worden. Die Laborergebnisse seien alle „ unauffällig und weisen keine Verunreinigungen auf“, heißt es in der Mitteilung.

Nun stehe als nächstes Ziel die Sanierung des Hochbehälters in Asbrunn an. Die Arbeiten sollen in diesem Frühjahr umgesetzt werden. Parallel dazu werde auch der große Hochbehälter in Treidelheim auf mögliche Schäden untersucht. Dass welche gefunden werden, schließen die Verantwortlichen nicht aus„Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, falls die vergangene Chlorungsphase nicht die letzte sein sollte“, kündigt Gensberger vorsichtig mögliche weitere Maßnahmen an.

Trinkwasser: Das Leitungsnetz der Heimberggruppe ist veraltet

Das rund 60 Kilometer lange Leitungsnetz der Heimberggruppe ist veraltet und deshalb anfällig für „Eindringlinge“, die Bakterien und Keime ins Trinkwasser schleusen können. So gab es unter anderem die Vermutung, dass sich Fliegen in einen der Hochbehälter verirrt haben könnten und dort für eine entsprechende Verunreinigung durch coliforme Keime gesorgt haben könnten. (nr)

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