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Feldtag

17.04.2015

Heiße Themen und begeisternde Technik

In Reih und Glied standen nach dem Arbeitseinsatz beim ersten Feldtag der Bayerischen Jungbauernschaft die verschiedenen Gespanne mit Gülleausbringsystemen und Geräten zur Saatbeetbereitung und Maisaussaat.
Bild: Michael Geyer

Bayerischen Jungbauernschaft informiert über Aktuelles und führt neueste Gerätschaften vor

Vorsitzender Peter Ziegler und Schriftführer Kilian Landes von der Bayerischen Jungbauernschaft (BJB) waren mehr als zufrieden: „Unser erster Feldtag war ein voller Erfolg! Wir hatten 400 Zuschauer und sogar einige Neuanmeldungen für unseren Verein. Das Interesse der Besucher war sehr groß und es wurde noch bis spät in den Nachmittag hinein gefachsimpelt, welches System wohl das beste sei. Wir bekamen von allen Seiten viel Lob und Anerkennung.“

Auf dem Sandschlag zwischen Ammerfeld und Emskeim zeigte die BJB moderne Ackergeräte, die den Anforderungen der Zeit und vor allem auch der Zukunft gerecht werden. Da die Maisaussaat und damit die vorausgehende Gülleausbringung in den kommenden Tagen ansteht, wurden von den Organisatoren beide Hauptthemen miteinander kombiniert. Für die Fachbesucher waren dies also brandaktuelle Themen, denn gerade die emissionsarme, bodennahe Gülleausbringung wird seit kurzem vom Staat gefördert und ab 2020 auf Ackerland und 2025 auf Grünland Pflicht. Ziel ist es, Nährstoffverluste zu vermeiden und Geruchsbelästigung auf ein Minimum zu reduzieren.

Im Fokus des Interesses standen verschiedene Gülleausbringsysteme, die mit Hilfe eines Schlitzgerätes den wertvollen Wirtschaftsdünger auf unbewachsenen Ackerflächen in einem Arbeitsgang einschlitzen, mit Grubber und Scheibenegge eindrillen und auf bewachsenen Flächen mit Schleppschuhtechnik ausbringen. Auch neueste Bodenbearbeitungsgeräte zur Saatbeetbereitung verschiedener Hersteller vom Grubber über die Scheibenegge bis zur Kreiselegge konnten im Arbeitseinsatz begutachtet werden. Außerdem wurde vier Maissägeräte verschiedener Hersteller und Arbeitsbreiten von den Vertretern der Hersteller erklärt und vorgeführt. Wegen der kostenintensiven Anschaffung der Maschinen ist künftig Gesprächsbereitschaft und Zusammenarbeit zwischen den Landwirten mehr denn je nötig, häufig arbeiten die Betriebe auch in Maschinengemeinschaften zusammen oder lassen die Arbeiten gleich von Lohnunternehmern überbetrieblich erledigen. Der hohe Anteil an Lohnunternehmen beim Feldtag bestätigte diesen Trend. Nach ausreichender Information fanden die Besucher beim Verköstigungsstand der Jungbauernschaft noch genügend Zeit für einen Ratsch oder eine Halbe Bier und eine Kostprobe vom Grill. (mg)

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