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Kommunalwahl 2020

15.03.2020

Herold ist froh: "Jetzt herrscht endlich Klarheit"

Bild: Elisa Glökner

Plus Der OB-Kandidat der Freien Wähler in Neuburg sieht die 15,9 Prozent als "nicht so schlecht für mich". Er freut sich jetzt auf die Stichwahl und weiß schon, wen er da wählen wird.

Er verschweigt nicht, dass er ein wenig traurig ist. Auf der anderen Seite sieht Florian Herold aber auch das Positive am Abschneiden seiner Person. „Ich werde jetzt wieder mehr Zeit für die Familie, das Kino und meinen Spieleverlag haben“, sagt er beim Gespräch im „Huba“. Dort hat der Spitzenkandidat der Freien Wähler die Auszählung am Sonntagabend mit einigen Weggefährten verfolgt.

Die 15,9 Prozent, die er geholt hat, liegen auf der Skala, die er für sich gezeichnet hat, am unteren Ende. „Zwischen 15 und 20 Prozent“ hat sich der 40-jährige Vater eines Sohnes bei der Oberbürgermeisterwahl gesehen – von Haus aus also schon einmal ein schlechteres Abschneiden vorhergesehen, als Johann Habermeyer vor sechs Jahren mit 23 Prozent geholt hatte. „Im Grunde sind die knapp 16 Prozent für mich nicht so schlecht, weil ich politisch betrachtet in Neuburg bisher nicht so sehr in Erscheinung getreten bin“, erklärt Herold. Einen entscheidenderen Grund für sein mageres Abschneiden sieht der gebürtige Niedersachse aber auch in WIND. Die Wählerinitiative Neuburg/Donau mit ihrem Spitzenkandidaten Frank Thonig habe ihm „rund sechs Prozent“ der Stimmen gekostet. Die neue Gruppierung hatte sich gegründet, nachdem Thonig als OB-Kandidat der Freien Wähler abgelehnt worden war.

Herold will sich auf diesem Weg bei all jenen bedanken, die ihn gewählt haben. Er hofft, dass er die mit Bausteinen zusammengesetzten Wünsche der Bürger, die ihn erreicht haben, trotz allem umsetzen kann. Und er freut sich auf die Stichwahl.

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Florian Herold erachtet einen Wechsel im Amt des Oberbürgermeisters in Neuburg als notwendig

Er habe, erzählt er, mit Gerhard Schoder von den Grünen „einen Wahlkampf auf Augenhöhe geführt“. Herold könne zum jetzigen Zeitpunkt zwar keine Wahlempfehlung der Freien Wähler für die Stichwahl am 29. März aussprechen. Aber der 40-Jährige selbst weiß, wem er seine Stimme geben wird und sagt das auch: „Ich werde Gerhard Schoder wählen.“ Das macht er deshalb, weil er einen Wechsel im Amt des Oberbürgermeisters als notwendig erachtet. Und er macht es auch deshalb, weil er für sich viele Schnittstellen im Programm des Grünen-Kandidaten sieht. Wie das die Kollegen sehen, die die Freien Wähler künftig im Stadtrat vertreten werden, möchte er in Gesprächen in der nächsten Woche erfahren.

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