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Neuburg/Ingolstadt

01.12.2020

Hier finden Sie Corona-Impfzentren der Region 10

Eine Krankenschwester bereitet eine Spritze mit einem potenziellen Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna gegen Covid-19 vor.
Bild: Hans Pennink/AP/dpa

Plus Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen soll es zwei Impfzentren geben. Die Entscheidung, wo sie genau stehen werden, soll in den nächsten Tagen fallen. In Ingolstadt kommt das Zentrum in die Innenstadt.

Der Bayerische Ministerrat hat Ende Oktober das Impfkonzept für den Freistaat beschlossen: Demnach sollen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte lokale Impfzentren aufgebaut werden, die von den jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden organisiert werden. Bis Mitte Dezember soll jeweils an einem zentralen Standort eine räumliche Möglichkeit geschaffen werden, den vom Freistaat bereitgestellten Impfstoff auf freiwilliger Basis zu verabreichen.

Zwei Impfzentren für Neuburg-Schrobenhausen

Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist nach wie vor unklar, wo genau das Impfzentrum stehen soll. Aus gut informierten Kreisen hört man jedoch, dass es zwei Impfzentren geben soll, eines im Norden und eines im Süden des Landkreises. Eines davon soll am 15. Dezember betriebsbereit sein, das andere erst später. Geimpft wird dann nicht nur im Zentrum selbst. Von den Impfzentren aus werden außerdem mobile Teams aufbrechen – bestehend aus einem Arzt, einem medizinisch-technischen Assistenten und einer Verwaltungsfachkraft –, die zu den Menschen fahren, die geimpft werden wollen, aber nicht mehr in der Lage sind, selbst zum Zentrum zu fahren. Wer die Impfzentren im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen betreiben wird, wird erst in den kommenden Tagen entschieden. Danach werden die Standorte festgelegt.

Die Stadt Ingolstadt hat bereits beschlossen, das lokale Impfzentrum nicht selbst zu betreiben, sondern den Betrieb an einen Dienstleister zu vergeben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Ingolstadt. Nach dem Vergabeverfahren wurde jetzt der Kreisverband Ingolstadt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) mit Aufbau und Betrieb des kommunalen Impfzentrums und der Bereitstellung der mobilen Impfteams beauftragt. Als Standort für das Impfzentrum wurde der Orbansaal in der Bergbräustraße 1 in der Innenstadt bestimmt, da er neben der zentralen Lage und der guten Erreichbarkeit (Tiefgarage Münster) eine flexible Nutzung ermöglicht; Toiletten und weitere Infrastruktur sind vorhanden. Vorgesehen ist eine Impfkapazität von mindestens 250 Personen am Tag (im Impfzentrum und bei den mobilen Impfteams), die je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs erhöht werden kann. Die Kosten für Aufbau und Betrieb des Impfzentrums werden vom Freistaat getragen. Für die Umsetzung des Konzepts stellt die Staatsregierung bayernweit zunächst 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Ingolstadt bekommt ein Impfzentrum, Pfaffenhofen zwei

Im Landkreis Pfaffenhofen sind – wie in Neuburg-Schrobenhausen – zwei Impfzentren geplant. Im Landkreisnorden wird die bisherige Fieberambulanz in Geisenfeld in ein Impfzentrum umgewandelt, für den südlichen Landkreis laufen die Planungen für den Standort in Hettenshausen-Reisgang. Den Betrieb der Impfzentren übernimmt das BRK Pfaffenhofen als externer Dienstleister. Dies teilte das Landratamt Pfaffenhofen mit. Die Zentren in Pfaffenhofen werden wie überall durch mobile Impfteams unterstützt, die beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen.

Eine Impfung auf freiwilliger Basis ist zunächst vorgesehen für:

  • Besonders vulnerable Gruppen wie Menschen hohen Alters, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Betreute und Bewohner in stationären und teilstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko etwa aufgrund ihres Berufs (insbesondere medizinisches und pflegerisches Personal)
  • Berufsgruppen aus sensiblen Bereichen der kritischen Infrastruktur wie Polizei, Feuerwehr und Gesundheitswesen
  • Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko aufgrund äußerer Umstände wie zum Beispiel beengte Wohnverhältnisse.

Weitere Fragen zum Thema „Impfung“ beantwortet das Bayerische Gesundheitsministerium. (dopf, nr)


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