Newsticker

Kultusministerium: Mehr als 8800 Schüler sind in Bayern wegen Corona in Quarantäne
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. "Hier haben wir optimale Bedingungen gefunden"

27.06.2009

"Hier haben wir optimale Bedingungen gefunden"

"Hier haben wir optimale Bedingungen gefunden" Einweihung Regens-Wagner-Berufsschule feiert ihren Umzug nach Schrobenhausen mit viel Prominenz Von Manfred Reichl Schrobenhausen Mit der Eröffnung der neuen Regens-Wagner-Berufs ...

Schrobenhausen Mit der Eröffnung der neuen Regens-Wagner-Berufsschule ist die Schullandschaft im Landkreis und vor allem am Standort in Schrobenhausen um ein gutes Stück reicher geworden. Gestern war Einweihung und bekanntlich haben derlei Festivitäten einen besonderen Reiz. Just als die Schüler aus den Berufsvorbereitungsjahren mit ihrer Trommelouvertüre begannen und Regens-Wagner-Gesamtleiter Willi Käser die aus Schulleitern, Politikern (mit Claudia Jung, Erika Görlitz und Markus Reichhardt waren gleich drei Vertreter des bayerischen Landtages präsent), der Industrie sowie dem Handwerk und aus Elternvertretern bestehende Gästeschar begrüßte, machten die drohend am Himmel hängenden Wolken der Sonne Platz. Die sich dadurch über dem Schulhof breitmachende Wärme passte sich so ganz dem Rahmen sowie den Aussagen der Redner an.

Schuleinweihungen bringen zwar immer großes Lob mit sich, doch gestern war solches nicht nur berechtigt, sondern vor allem angebracht. Regens-Wagner Gesamtleiter Willi Käser würdigte das größtenteils vom Freistaat finanzierte Projekt als wichtigen Baustein im regionalen Leistungszentrum und als Glücksfall für Regens Wagner. Landrat Roland Weigert hob in seiner Laudatio sowohl den bildungs- als auch den sozialpolitischen Effekt der Einrichtung hervor. Großes Lob zollte er seinem Vorgänger Dr. Richard Keßler für dessen unermüdlichen und massiven Einsatz. "Sie haben sich um den Standort in hohem Maße verdient gemacht und eine gute Tradition auf den Weg gebracht, den wir konsequent weiterführen werden." An diesem Weg werde nicht gerüttelt, so der Kreis-chef nachdrücklich.

Bürgermeister Inge Eberle als Vertreterin der Stadt Schrobenhausen wertete die Regens-Wagner-Berufsschule mit ihrem modellhaften Schulzweig als großen Gewinn für die Lenbachstadt. Auch Kreishandwerksmeister Josef Weidmann zeigte sich beeindruckt, um gleichsam auf ein lebenslanges Lernen als Chance für ein berufliches Vorwärtskommen zu verweisen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Ministerialrat Erich Weigl, Fachreferent für Sonderpädagogik im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, bezeichnete in seiner Festansprache unter großem Beifall die Berufsschule zur sonderpädagogischen Bildung als wesentlichen und unverzichtbaren Baustein im bayerischen Bildungssystem. Als äußerst wichtig nannte er neben der Vernetzung mit den Förderzentren und Hauptschulen den Einbezug der Eltern in den laufenden Prozess. Weigl forderte zu weiteren Anstrengungen auf, um den jungen Menschen eine berufliche und gesellschaftliche Teilnahme in ihrem Leben zu ermöglichen. Eine personelle Ausstattung an der Schule sei hierfür die Grundvoraussetzung. Durch das neue Haus lasse sich die sonderpädagogische Bildung hier in Schrobenhausen noch effektiver umsetzen.

Gerhard Reile, Mitglied des Stiftungsbeirates der Regens-Wagner-Stiftungen, lobte das Zusammenwirken vieler Kräfte. Schulleiter Franz Schmid ließ in seinem Rückblick das Bauprojekt inhaltlich und geschichtlich Revue passieren. "Wer die in Neuburg vorherrschenden Verhältnisse nachvollziehen kann, der weiß, wie groß unsere Freude jetzt ist." Hier in Schrobenhausen finde sich nun der optimale Rahmen zur Umsetzung des pädagogischen Konzeptes, um die Jugendlichen für ihr berufliches Leben zu begleiten und sie in die Arbeitswelt zu integrieren.

Ehe er den Schlüssel des Gebäudes an Schulleiter Franz Schmid und Regens-Wagner-Gesamtleiter Willi Käser übergab, bescheinigte Architekt Friedrich Haindl allen, die beim Bau mit Hand angelegt hatten, Herzblut sowie Leidenschaft und echte Teamarbeit. Zum Abschluss erteilten Direktor Monsignore Hans Appel sowie der katholische Stadtpfarrer Josef Beyrer und dessen evangelischer Amtsbruder Walter Last dem Gebäude den kirchlichen Segen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren