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20.04.2015

Hochamt des Austropops

Austria 4 plus entließen ihr Publikum vollkommen zufrieden.
Bild: Meilinger

Austria 4 plus im Festsaal der Rennbahn

Es muss eine wie auch immer geleitete Fügung gewesen sein, dass sich in Ingolstadt, wo man am Stadttheater gern österreichische Schauspieler engagiert, vier Männer trafen, die zusammen musizieren wollten. Sie hatten offensichtlich viel Spaß dabei, „Austria 4“ war geboren und die Zielrichtung klar. Es entstand so etwas wie eine Coverband, die Lieder der legendären „Austria 3“ interpretierte. Bis 2006 existierte das Original, bestehend aus Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros und Georg Danzer, zehn Jahre lang waren sie mit „Austropop“ erfolgreich unterwegs gewesen. „Austria 4+“ aus Ingolstadt, die einen Großteil ihres Repertoires aus dem Fundus dieser drei Österreicher holt, ist jetzt zu fünft und hat ein plus angefügt, der Kärntner Richard Putzinger, der Oberösterreicher Stefan Leonhardsberger und der Wiener Peter Reisser haben sich zwei „Burgenländer“, nämlich Martin Funk aus Neuburg und Martin Schmid aus Augsburg dazu geholt. Das Plus steht aber auch für Musik von STS, Ludwig Hirsch und Hubert von Goisern, sowie für Bearbeitungen von aktuelleren englischsprachigen Popsongs.

Im Festsaal der Rennbahn empfing die fünf Musiker eine Fangemeinde aus über zweihundert begeisterten Zuhörern, die schon nach ein paar Akkorden mit einstimmten in die bekannten Melodien von „Macho, Macho“ und „Gell du bleibst heit Nacht bei mir“. Die Gruppe STS scheint irgendwo in einem Bergtal verschwunden, die nachdenklich-machenden Texte auf eingängigen Melodien sind noch allgegenwärtig. „Irgendwann bleib i dann durt“ lässt das vorwiegend weibliche Publikum von warmen Stränden träumen.

So geht das weiter und dahin, ein großer Song reiht sich an den nächsten. Bis die drei sympathischen Alpenrepublikaner und ihre bayrischen Begleiter am Ende noch drei Zugaben geben müssen und natürlich ist das „Bergwerk-Lied“ von Rainhard Fendrich dabei, das die Zuhörer begeistert mitsingen und vollkommen zufrieden heimgehen lässt.

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