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25.11.2019

Hommage für ein „Chamäleon“

Maria Helgath begeistert beim David-Bowie-Abend

Vielen Besucherinnen und Besuchern der Premiere war Rührung anzumerken, als sie den Songs ihres Idols David Bowie lauschten, dem 2016 im Alter von 69 Jahren gestorbenen britischen Rock- und Popmusiker, der bis heute als einer der größten seines Fachs gilt. Falco Blome hat ihm im Altstadttheater eine feine musikalische Hommage eingerichtet zusammen mit Markus Jordan (Bühne mit interessanten Lichteffekten) und Christina Huener (Kostüm).

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Den Solopart nimmt die wunderbare Sängerin und Schauspielerin Maria Helgath wahr. Die gebürtige Landshuterin, Jahrgang 1983, gehörte vor Jahren einmal dem Ensemble des Stadttheaters Ingolstadt an und spielt mit Adelheid Bräu in der Altstadttheater-Inszenierung „Hinterkaifeck“, die im Dezember und Januar wieder auf dem Spielplan steht. Die Besetzung nun mit ihr im Bowie-Stück ist ein wahrer Glücksgriff: grandiose Stimme, tolle Erscheinung, starke Bühnenpräsenz. Dass also die Ikone, wegen der Wandelbarkeit auch als „Chamäleon des Pop“ apostrophiert, hier eine Frau präsentiert, erscheint deshalb alles andere als abwegig, weil er selbst bei seinen Auftritten zeitweise gerne mit femininen Attitüden kokettierte.

Es begleiten in neuen Arrangements am Flügel Michael Gumpinger und an der elektrischen Gitarre Alex Czinke, beide Musiker von Format. Zwischen den Songs spricht Helgath Texte, die Schlaglichter auf das Leben des vielseitigen Künstlers werfen sollen. Regisseur Blome wollte wohl Schulfunkmanier vermeiden, wiedergegeben werden kaum biografische Fakten, mehr Berichte über Befindlichkeiten im Ich-Stil. Also eher etwas für Insider. Aber nicht nur die dürften es gewesen sein, die nach der knapp zweistündigen Aufführung begeistert applaudierten.

Weitere Vorstellungen sind am 28. November, am 11., 13., 19., 30. und 31. Dezember, sowie am 9. und 10. Januar.

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