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Neuburg

10.01.2019

Ilse Aigner spricht beim CSU-Neujahrsempfang

Neuburgs CSU-Ortsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Matthias Enghuber (rechts) begrüßte als Gastgeber Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Flockenwirbel vor dem Hotel „Das Acker“.
Bild: Norbert Eibel

Die Landtagspräsidentin war zu Gast in Neuburg. In ihrer Rede ging sie auf anstehende Aufgaben und die Herausforderungen im Wahljahr 2019 ein.

Draußen vor dem Hotel wirbelten Schneeflocken, drinnen in der Lounge flackerte Kaminfeuer. Und passend zur behaglichen Atmosphäre hatte sich die Neuburger CSU zum Neujahrsempfang einen besonderen Gast in „Das Acker“ eingeladen: Landtagspräsidentin Ilse Aigner veredelte die Veranstaltung des versammelten Parteivolkes und sprach in einem Wahljahr im Landkreis und Europa über die Maximen politischen Handelns.

Ilse Aigner verteilt Komplimente

Passend zum kuschligen Ambiente verteilte die Landtagspräsidentin warme Komplimente an die Adresse des „hervorragenden“ Landratskandidaten Fridolin Gößl. „Er vereint vieles, was man sich wünschen kann, das richtige Alter, viel Erfahrung als langjähriger Bürgermeister. Das sind die besten Referenzen für eine Kandidatur.“ Der derart geadelte Oberhausener Gemeindechef hatte in seiner Vorstellungsrunde sein Politikverständnis so umrissen: „Kommunalpolitiker sind dafür da, für Menschen Politik zu machen.“ Ilse Aigner nahm den Ball auf und bezeichnete Demokratie als eine große Gabe, aber auch ständige Aufgabe. „An ihr muss man täglich arbeiten, um die Gemeinschaft zu gestalten. Die Kommunen, der Landkreis, der Bezirk, der Landtag sind die Instrumente dafür. Dort wird Politik gemacht und sie ist das Fundament, auf dem wir stehen.“ Auf dieser Basis habe man die Freiheit und den Wohlstand, alles wofür Bayern, Deutschland und Europa heute stünden, entwickelt. Und die CSU habe Bayern mitgestaltet und entwickelt vom armen Agrarland zur europäischen Spitzenregion.

Politik sei trotz des bisweilen schlechten Rufs, der ihr anhafte, darum etwas Gutes. Reiberein gehörten eben zur politischen Kultur dazu. Markige Sprüche sind allerdings nicht die Wortwahl der 54-Jährigen. Ihr ist „entsprechender Stil wichtig“.

Ilse Aigner will die Außengrenzen schützen 

Den zeichne auch Manfred Weber aus. Der CSU-Mann sei als Spitzenkandidat der europäischen Konservativen für das Amt des Kommissionspräsidenten ein Glücksfall. Ilse Aigner appellierte an die rund 100 Gäste im Acker, die Europawahl im Mai nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sie ist hoch relevant. Das Thema Europa wirkt hinein in alle Strukturen vor Ort.“ Große Herausforderung und Gefahren für den Zusammenhalt ergäben sich etwa durch die unsichere Entwicklung der USA oder die Folgen des Brexits. Ein große Aufgabe sei es vor diesem Hintergrund, „die Außengrenzen zu schützen, um den Binnenmarkt halten zu können“.

Einen Tipp fürs neue Jahr hatte die Chefin des Hohen Hauses in München passend zu einem Neujahrsempfang auch noch parat: Gute Vorsätze flexibel nehmen, also nicht verkrampfen, denn: „So lange Kakaobohnen an Bäumen wachsen, ist Schokolade für mich Obst.“(nel)

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