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Soziales

12.11.2019

Im Freistaat mehr Mitglieder als der FC Bayern

Zu 70 Jahren Mitgliedschaft gratulierten Angelika Seitz und Bernhard Peterke noch vor der Versammlung Johann Böck.
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Zu 70 Jahren Mitgliedschaft gratulierten Angelika Seitz und Bernhard Peterke noch vor der Versammlung Johann Böck.

„An uns kommt die Politik nicht mehr vorbei“, sagt VdK-Geschäftsführerin Sandra Andritschke. Warum das so ist

Eine große Familie ist der VdK: In Bayern sind mehr als 715.000 Menschen Mitglieder des Sozialverbands, der Neuburger Ortsverband kann sich aktuell über 2078 Mitglieder freuen. Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag im Speisesaal der Geriatrie blickte dieser auf das vergangene Jahr zurück. Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Vorsitzende Angelika Seitz im Amt bestätigt. Ein Mitglied wurde für 70 Jahre Zugehörigkeit zum Ortsverband Neuburg geehrt.

„An uns kommt die Politik nicht mehr vorbei“, zeigte sich Kreisgeschäftsführerin Sandra Andritschke in ihrem Grußwort überzeugt. Drei Standbeine seien es, auf denen die Arbeit des VdK fuße: Der Einsatz für soziale Themen in der Politik, die Rechtssozialberatung für Menschen, die sich im Rechtsdschungel nicht selbst zurechtfinden, sowie das ehrenamtliche Engagement vieler Helfer vor Ort. „Der VdK hat Gewicht“, stimmte Kreisvorsitzender Bernhard Peterke zu. „Er mischt sich ein und macht auf Missstände aufmerksam.“ Leider sei das auch heute in Deutschland mehr denn je notwendig. Wie groß der Zuspruch zur Arbeit des VdK ist, würden auch die stetig steigenden Mitgliederzahlen zeigen – der größte deutsche Sozialverband hat in Bayern beispielsweise mehr Mitglieder als der FC Bayern oder alle parteipolitischen Gruppierungen zusammen.

Zufrieden blickte die Vorsitzende Angelika Seitz auf das vergangene Jahr mit zahlreichen Aktionen zurück. Neben traditionellen Ereignissen, wie die Spendensammlung im Rahmen von „Helft Wunden heilen“, der Adventsfeier und dem Faschingsball in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und den Neuburger Burgfunken gab es auch zahlreiche Ausflüge, etwa zur Messe 66 nach München oder zur Altmühltaler Teigwarenfabrik und einem Ziegenhof im vergangenen Oktober. Besonderen Anklang fand auch ein Vortrag über Fibromyalgie im Café Wortschatz, zu dem so viele Interessierte kamen, dass die Sitzplätze nicht ausreichten. Besonders wichtig seien ihr auch die Geburtstagsgratulationen, über die regelmäßig und auch unterjährig Kontakt zu den Mitgliedern gehalten werden kann.

Bei den Neuwahlen wurde Seitz von den Mitgliedern im Amt bestätigt, zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Ursula Mittl gewählt, nachdem die bisherige Stellvertreterin Irmgard Stengelin kürzertreten will und nur noch als Beisitzerin kandidierte.

Weitere Mitglieder im neuen Vorstand: Elli Gutjahr (Kassiererin), Irmi Ott (Schriftführerin), Christa Lindermayr (Vertreterin der Frauen), Irmgard Stengelin (Beisitzerin), Monika Stemmer (Beisitzerin), Brigitte Riss (Beisitzerin), Peter Schrap (Beisitzer, bisher als Schriftführer tätig).

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