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18.07.2020

Im Landkreis leben 605 Asylbewerber

Schwierigkeiten gibt es beim Anmieten neuer Objekte

Im Landkreis sind derzeit insgesamt 605 Asylsuchende in staatlichen Unterkünften untergebracht, wie Tanja Komar den Kreisräten bei der Sitzung im Gesundheits- und Sozialausschuss am Donnerstagnachmittag mitteilte. Sie ist im Landratsamt für die dezentralen Asylunterkünfte zuständig. Mitgezählt bei den 605 Personen werden auch die sogenannten Fehlbeleger. Das sind anerkannte Flüchtlinge, die eigentlich nicht mehr dazu verpflichtet sind, in einer staatlichen Unterkunft zu leben, aber auf dem freien Wohnungsmarkt bisher keine Bleibe finden konnten.

In der Gemeinschaftsunterkunft in Neuburg leben demnach aktuell 112 Asylbewerber und 20 Fehlbeleger. Im Übergangswohnheim in Neuburg sind 62 Personen untergebracht. Diese Unterkünfte werden von der Regierung von Oberbayern betrieben. Der Landkreis ist dagegen für die 23 dezentralen Unterkünfte zuständig, in denen momentan knapp 300 Asylbewerber und 68 Fehlbeleger wohnen.

Die Anzahl der aufgenommenen Flüchtlinge in den einzelnen Gemeinden schwankt teilweise stark. Neben Schrobenhausen mit 162 Personen und Neuburg mit 260 Personen haben Aresing (23) und Gachenbach (34) die meisten Menschen aufgenommen. „Wir haben immer wieder Probleme, die von der Regierung von Oberbayern geforderten Kapazitäten zu erfüllen, weil wir keine Mietobjekte für Unterkünfte finden“, sagte Tanja Komar. Auch Landrat Peter von der Grün appellierte in der Sitzung an die Gemeinden, sich solidarisch zu zeigen, damit die Unterbringung weiter gewährleistet sein könne. (wiel)

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