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Vokalmusik

30.04.2015

Im wahrsten Sinne des Wortes

Das A-Cappella-Konzert mit dem Eichstätter Vokalensemble EI-Vox war mit Swing, Pop, Schlager und kabarettistischen Einlagen vielfältig.
Bild: Xaver Habermeier

„Volles Programm“: Ei-Vox wurde seinem Jubiläumstitel aufs Feinste gerecht

Jazz, Rock, Pop, Swing, International, Klassik und Selbstkomponiertes: Das Konzert mit dem Titel „Volles Programm“ des Eichstätter Vokal-Ensembles EI-Vox wurde seiner Programmatik mehr als gerecht. Denn die Gruppe servierte neben der puren Lust am Singen spritzige Moderationen und kabarettistische Einlagen. Die Freunde von A-Cappella-Musik kamen bei dem zweistündigen Programm auf ihre Kosten und erlebten im Kongregationssaal einen kurzweiligen Abend.

„Volles Programm haben wir anlässlich unseres fünfjährigen Bestehens zusammengestellt und ist im wahrsten Sinne des Wortes wörtlich zu nehmen“, so der musikalische Leiter Jörg Edelmann. Die Vorlieben des akademischen Oberrats für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der KU Eichstätt-Ingolstadt sind Arrangieren und Komponieren. Das zeigt sich ganz besonders beim Jubiläumsprogramm. Das Publikum wurde gleich von Beginn an nicht nur von der musikalischen Ausdruckskraft und Frische in den Bann gezogen, sondern immer wieder auch vom Witz und Esprit der Lieder wie der Einlagen.

„Das Jubiläumsprogramm stellt das Zapping-Verhalten durch verschiedene Fernsehprogramme eines Normalbürgers dar“, erklärte Jörg Edelmann. Musik, Werbung, komödiantisches Theater werden mit Kinder- und Tiersendungen bunt gemischt und mit Liedern, von klassisch, jazzig bis hin zu Schlagern untermalt. Nur selten sitzt ein Musiker des zwölfköpfigen Ensembles an der Orgel, fast alles wird vokal und auswendig vorgetragen.

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Die acht Frauen und drei Männer beeindrucken bei den Stücken durch kecke Interpretationen und saubere Intonation in den unterschiedlichen Stimmlagen eines vierstimmigen, gemischten Ensembles – Sopran, Alt, Tenor und Bass.

Fulminantes Feuerwerk

Das fulminante Feuerwerk unter dem Motto „Volles Programm“ wurde eröffnet mit der Kindersendung „Sandmann“, gefolgt vom Märchen „Das tapfere Schneiderlein“. Spannend wurde es bei der schwäbischen Kochshow mit der Zubereitung eines Eiersalats und deren abruptem Ende, als der Eierkocher Feuer fing. Mit einem kulinarischen Besuch beim Neuwirt sowie bei der Reisesendung „Sonnenbrand TV“, wo Ausflüge in die Renaissancestadt Neuburg angeboten wurden, hauchte EI-Vox dem Programm Lokalkolorit ein. Das belohnte das Publikum immer wieder mit Zwischenapplaus.

Und auch mit der Tiersendung präsentierte das Ensemble nicht nur musikalische Schmankerl, sondern mit „Lama“ oder „Quietsche Ente“ auch optisch lustige Einlagen. EI-Vox verabschiedete sich scherzhaft in die Badewanne und nach dem minutenlangen Schlussapplaus zurück in die Domstadt.

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