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Veranstaltung

14.01.2020

In 100 Tagen erblüht Ingolstadt

Ein Blick von oben auf die Gartenschau: Der große Landschaftssee ist schon deutlich zu erkennen. Zahlreiche Pflanzen lassen das Gelände bereits ergrünen, doch bis zur Eröffnung am 24. April ist noch einiges zu tun.
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Ein Blick von oben auf die Gartenschau: Der große Landschaftssee ist schon deutlich zu erkennen. Zahlreiche Pflanzen lassen das Gelände bereits ergrünen, doch bis zur Eröffnung am 24. April ist noch einiges zu tun.
Bild: Schalles

Am 24. April eröffnet in Ingolstadt die Landesgartenschau. Tausende von Blumen, Bäumen und Sträuchern sind gepflanzt. Doch fertig ist noch lange nicht alles

„Mei, ihr werdet ja nie fertig“ ist der Satz, den die Mitarbeiter der Landesgartenschau Ingolstadt aktuell am häufigsten hören. Und tatsächlich tickt die Uhr schon deutlich lauter – am Dienstag sind es nur noch 100 Tage bis zur Eröffnung der Gartenschau. Die findet am 24. April statt. 164 Tage lang wird die Gartenschau geöffnet sein.

2019 hat sich viel auf dem Gelände zwischen Westpark und der GVZ-Halle T getan: Der 2020. Baum für Ingolstadt sowie 596 weitere Bäume wurden gepflanzt, 145.000 Blumenzwiebel gesteckt und 15.000 Stauden und Heckenpflanzen eingesetzt. Diese Zahlen stehen in einer Mitteilung der veranstaltenden Landesgartenschau-GmbH. Der große Landschaftssee wurde gefüllt und der angrenzende Wasserspielplatz sowie der Spielhügel im Norden sind so gut wie spielbereit. Der Piussteg und der Turm zum Parkdeck Ost des Westparks – wichtige Zugänge zur Gartenschau – nehmen immer mehr Gestalt an. Zahlreiche Ausstellungsbeiträge, darunter die Themengärten und die Gärten der Partnerstädte, sind bereits im Bau. Die Baustellenführungen wurden im vergangenen Jahr gut besucht, im September 2019 kamen über 20.000 Menschen zum Baustellenfest.

Vor mehr als zwei Jahren, im Juli 2017, war Spatenstich auf dem 23 Hektar großen Gelände und seitdem ist viel passiert, wie Christian Berktold, Technischer Leiter der Baustelle, weiß: „Wir haben die letzten zweieinhalb Jahre viel geplant, gebaut und gepflanzt. Nun sind wir mit den letzten 100 Tagen auf der Zielgeraden.“ Kathrin Meier, Assistentin der Geschäftsführung fiebert schon der Eröffnung des rund 3000 Quadratmeter großen Wasserspielplatzes entgegen. „Ich freue mich drauf, dass mein kleiner Sohn schon bald in der großen Kletteranlage mit Netz- und Seilverbindungen spielen kann. Bei sommerlichen Temperaturen wird ihm der Wasserspielplatz sicher besonders viel Freude machen“, sagt Meier.

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Nicht nur bei kleinen Besuchern weckt der Wasserbereich der Gartenschau Vorfreude. Geschäftsführer Thomas Hehl findet: „Wasser hat für mich eine große Anziehungskraft und eine beruhigende Wirkung. Deshalb waren für mich von Beginn an der Landschaftssee und die Wassergärten ein Highlight.“

Doch nicht nur Blumen und Sträucher wird es auf dem Gelände geben, es sind auch mehr als 1500 Veranstaltungen geplant. Dazu zählen Auftritte von Pam Pam Ida, San 2 oder der Keller Steff Big Band. Besonders Kinder dürften sich bei der Gartenschau vom Maskottchen, dem Feldhamster Fips, angesprochen fühlen. Höhepunkt für erfahrene Gartenschaubesucher dagegen könnten die als schiefe Ebenen angelegten, insgesamt 2400 Quadratmeter großen Wechselflorflächen und die 14 Blumenschauen in der Blumenhalle sein. Die große Parkterrasse, das Besucherentree der Gartenschau, teilt das Gelände in Nord und Süd. Während im Norden mit den Themengärten, den Beiträgen der Gartenbauvereine und dem Gärtnerischen Infozentrum das „Garteln“ im Fokus steht, befasst sich der südliche Geländeteil mit dem Thema Zukunft. Wie soll eine nachhaltige, grüne Stadt, die Landwirtschaft der Zukunft oder Artenschutz aussehen? Die vielfältige Herangehensweise der Aussteller an dieses Thema begeistern Claudia Lenz aus dem Ausstellungswesen: „Besonders freue ich mich auf das Stadtlabor, die Krautgärten und die ökologische Landwirtschaft. Hier werden die Themen Nachhaltigkeit, Innovation und Ökologie auf spannende Weise durch zahlreiche Akteure umgesetzt.“ (nr)

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