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Volkstrauertag

19.11.2018

In Gedenken an die Opfer der Kriege

Kommodore Oberstleutnant Siegfried Beck, Landtagsabgeordneter Matthias Enghuber, Landrat Alois Rauscher, Staatssekretär Roland Weigert, OB Bernhard Gmehling und Christa Wilsch vom VdK legten Kränze am Ehrenmal nieder.
Bild: Habermeier

Zentrale Gedenkfeier auf dem Friedhof an der Franziskanerstraße in Neuburg

Oberbürgermeister Bernhard Gmehling eröffnete am Volkstrauertag im alten städtischen Friedhof die zentrale Gedenkfeier. Eisiger Ostwind wehte durch die Flaggen am Kriegerdenkmal. Dabei ertönten Trauerchoräle und Trommelwirbel von der Stadtkapelle Neuburg. Mahnende Worte bei der Kranzniederlegung erzeugten eine ergreifende Stimmung. An der Feier am Sonntag hatten Fahnenabordnungen der Stadtvereine und viele Bürger teilgenommen. Auch das Taktische Luftwaffengeschwader 74 erwies den Toten die Ehre.

Fast zehn Millionen Menschen starben im Ersten Weltkrieg, weit mehr als 50 Millionen im Zweiten Weltkrieg. Heute, Jahrzehnte nach dessen Ende, sterben noch immer viele Menschen aufgrund von Krieg, Gewalt und Terror. „Es ist wichtig, gemeinsam an das Unrecht der Willkürherrschaft und die Schrecken des Krieges, an das Leiden der Menschen, die verfolgt, verschleppt, vertrieben, gedemütigt, verwundet oder getötet wurden, zu erinnern“, unterstrich Kommodore Oberstleutnant Siegfried Beck in seiner Ansprache. Denn leider herrsche auch heute kein Frieden auf der Welt. Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr würden an der Seite verbündeter Streitkräfte einen gefährlichen Dienst im Ausland leisten. „Wir verteidigen unsere Werte, unsere Freiheit und dienen so oft unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle“, so Beck. Nach seinen Worten hätten dabei über 100 Bundeswehrangehörige bisher ihr Leben verloren. Es sei deshalb die aus der gemeinsamen Vergangenheit erwachsene Pflicht, aus der Geschichte zu lernen. So dürfe das Gedenken und Erinnern an die Toten der Kriege und die Opfer von Gewaltverbrechen nicht aufhören.

Nach der Ansprache verdeutlichte Hauptmann Lars Seyfert die Worte „Wir gedenken“ und „Wir trauern“ in Gedichtform. Zum Trommelwirbel und dem Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“ wurden vier Kränze niedergelegt und anschließend durften bei der Bayernhymne und der Nationalhymne mitgesungen werden.

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