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Ingolstadt

06.08.2020

In Ingolstadt entstehen zwei Pop-up-Radwege

Wie hier in Hamburg, so sollen auch in Ingolstadt zwei Pop-up-Radwege entstehen. Dabei werden einzelne Spuren einer Straße für einen bestimmten Zeitraum für den Radverkehr abgetrennt.
Bild: Christian Charisius/dpa

Entlang der Donaustraße und der Schlosslände sollen in Ingolstadt ab Donnerstag Pop-up-Radwege entstehen.

Wie in Berlin, Nürnberg, München oder Augsburg, sollen ab Donnerstag in Ingolstadt in Teilbereichen an der Donaustraße und der Schlosslände sogenannte Pop-up-Radwege angelegt werden. „Denn nicht zuletzt aufgrund der Pandemiesituation wird an diesen Straßen das Radverkehrsaufkommen immer höher“, heißt es vonseiten der Stadt Ingolstadt. Diese Radwege sind zeitlich befristet und können jederzeit wieder in Fahrstreifen für Autos zurückverwandelt werden. Sie werden durch Markierungen und Beschilderungen vom Rest der Fahrbahn abgetrennt.

An der Ostseite der Donaustraße wird zwischen Tränktorstraße und Steuartstraße ein Radfahrstreifen mit 1,85 Meter Breite angelegt. Für die Abgrenzung zu den Längsparkplätzen wird im Abstand von 75 Zentimetern ein Sicherheitstrennstreifen markiert. Dadurch soll verhindert werden, dass Radfahrer mit plötzlich geöffneten Fahrertüren kollidieren.

Die Pop-up-Radwege sollen in Ingolstadt bis Ende Oktober bestehen bleiben

Damit auch Lastwagen in diesem innerstädtischen Straßenabschnitt weiterhin aneinander vorbeifahren können, kann nur an einer Straßenseite ein Pop-up-Radweg angelegt werden. An der Nordseite der Schlosslände wird den Autofahrern zugunsten der Radler ein Fahrstreifen abgezwackt. So entsteht zwischen Donausteg und Schutterstraße ein Pop-up-Radweg auf der rechten Spur. Der Radfahrstreifen hat nach Auskunft der Stadt eine Breite von rund drei Metern und wird gelb markiert. Die bestehende Markierung (Linien, Pfeile etc.) wird der neuen Gegebenheit angepasst.

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Bei den beiden geplanten Pop-up-Radwegen handelt es sich um temporäre Maßnahmen, die bis zum 31. Oktober befristet sind, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt. (nr)


Info Ein Pop-up-Radweg ist ein kurzfristig eingerichteter Radweg, der schnell für mehr Platz und Sicherheit im Radverkehr sorgen soll. Pop-up-Radwege wurden in mehreren Städten während der COVID-19-Pandemie angeordnet und sind in der Regel als temporäre Radinfrastruktur gedacht. Die Radwege sollen Radfahrenden dabei helfen, räumliche Distanzierung halten zu können. Als weitere Gründe gelten eine Entlastung des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Förderung körperlicher Bewegung. Die meist mit gelben Linien und Baustellenbaken markierten Radwege wurden in der Regel durch Umwidmung des rechten Fahrstreifens oder eines bisherigen Parkstreifens zum Radfahrstreifen eingerichtet. (Quelle: Wikipedia)


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