Newsticker
Ab November keine Entschädigung mehr für Ungeimpfte bei Quarantäne
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Ingolstadt: „Allahu akbar“: Polizei nimmt vermeintlichen Selbstmordattentäter in Ingolstadt fest

Ingolstadt
12.09.2021

„Allahu akbar“: Polizei nimmt vermeintlichen Selbstmordattentäter in Ingolstadt fest

Vor einem Baumarkt in Ingolstadt ruft ein Mann „Allahu akbar“ und kündigt an, sich mit Granaten im Rucksack umzubringen. Die Polizei nimmt den 33-Jährigen fest.
Foto: picture alliance / dpa (Symbol)

Vor einem Baumarkt in Ingolstadt ruft ein Mann „Allahu akbar“ und kündigt an, sich mit Granaten im Rucksack umzubringen. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an.

Am späten Freitagnachmittag wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord eine verdächtige Person vor dem Baumarkt Am Hochfeld in Ingolstadt gemeldet. Ein Mann würde, teils in russischer Sprache, laut umherschreien und zu verstehen geben, dass er Granaten im Rucksack mit sich führe, um sich umzubringen. Weiterhin sollen die Worte „Allahu akbar“ („Allah ist groß“) gefallen sein, so lautete die Mitteilung bei der Notrufannahme um 17.48 Uhr, schreibt die Polizei. Der Ruf stand in der Vergangenheit immer wieder im Zusammenhang mit Terroranschlägen.

Ingolstadt: Mann kündigt an, sich mit Granaten im Rucksack umzubringen

Ein Großaufgebot an polizeilichen Einsatzkräften rückte aus, um die Lage zu verifizieren. Bereits beim Einstreffen der ersten Streifenbesatzung konnte ein tatverdächtiger Mann vor dem Eingang des Baumarktes widerstandslos festgenommen und anschließend zur Polizeiinspektion Ingolstadt gebracht werden. Der von ihm zuvor am Boden abgestellte Rucksack wurde von alarmierten Kräften der Technischen Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes nach sprengstoffverdächtigen Gegenständen überprüft. Im Rucksack des Tatverdächtigen befanden sich keinerlei Sprengmittel oder anderweitige gefährliche Gegenstände.

Mann ruft "Allahu akbar" in Ingolstadt: 33-Jähriger in U-Haft

Die Kriminalpolizei Ingolstadt übernahm noch am Freitagabend die Sachbearbeitung. Auf Antrag des Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde der Tatverdächtige am Samstag wegen Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten dem zuständigen Richter beim Amtsgericht Ingolstadt vorgeführt. Gegen den 33-jährigen ukrainischen Staatsbürger wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat liegen laut Polizei nicht vor. Die Ermittlungen dauern an. (nr)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.