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Ingolstadt
13.06.2016

Bekenntnisse zum Aufklappen

In Ingolstadt werden in diesem Sommer besonders gerne die Krüge in den weiß-blauen Himmel gehoben. Im Jubiläumsjahr zu 500-Jahre-Reinheitsgebot gibt es dazu aber auch besonders viele Anlässe. Und während einer Fußball-Europameisterschaft soll man ab und an ja auch ganz gut eine Halbe zwitschern können, so hört man. In einer Ausstellung im Bauerngerätemuseum Hundszell kann man einiges über Bierkultur und Biergeschichte lernen. Und Bierkrug-Kunst sehen, wie zum Beispiel dieses Gemälde von Matthias Schlüter.
Foto: Gemälde: Matthias Schlüter

Zur Halben gehört ein Behältnis wie Malz und Hefe. Jetzt widmet sich eine Ausstellung im Bauerngerätemuseum kunstvoll gefertigten Bierkrügen.

Vielleicht kann man sagen, dass Bierdeckelmedaillons früher mal das waren, was heute zum Beispiel das ID-Foto bei WhatsApp ist. Oder ein paar Jahre zurück ins damals noch Analoge: der Aufkleber auf dem Auto. Eine Art persönliches Bekenntnis, ein in Zinn gegossenes Dokument der Zugehörigkeit, mal mehr, mal weniger gelungen. Dafür gedacht, die Inszenierung der eigenen Identität abzurunden.

Was bei den Medaillons wörtlich zu nehmen ist, wie man in einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Bauerngerätemuseum Hundszell sehen kann. „Eingschenkt is!“ heißt diese. Gezeigt werden darin eine stattliche Anzahl von Bierkrügen, Bierkrugdeckeln und Bierkrugdeckel-Medaillons aus der Sammlung Eisenhart. Die Eichstätter Zinngießerei betreibt ihr Kunsthandwerk schon seit Generationen. Und aus ihrem Besitz stammen die ausgestellten Stücke von Bierkrug-Deckel-Medaillons aus Porzellan. Eisenhart hat hunderte davon.

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