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Ingolstadt
08.10.2018

CSU: Harmonie zwischen Horst Seehofer und Markus Söder

Wenige Tage vor der Landtagswahl setzt die CSU auf Geschlossenheit. Von einem innerparteilichen Streit wollen Markus Söder und Horst Seehofer nichts wissen. Sie demonstrieren im Stadttheater Ingolstadt Harmonie pur.
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Wenige Tage vor der Landtagswahl setzt die CSU auf Geschlossenheit. Von einem innerparteilichen Streit wollen Markus Söder und Horst Seehofer nichts wissen. Sie demonstrieren im Stadttheater Ingolstadt Harmonie pur.
Foto: Xaver Habermeier

Die Verzweiflung ist groß bei der CSU. So groß, dass sich Söder und Seehofer zumindest für ein paar Stunden im Theater Ingolstadt verbünden.

 Als Seehofer kommt, beginnen die drei Demonstrantinnen draußen vor dem Stadttheater zu pfeifen. Sie halten ein Plakat in die Höhe, darauf steht: „Nein zur menschenverachtenden Politik, nein zu Söder.“ Seehofer lässt sich nicht stören. Er will jetzt einen schönen Abend verbringen, sagt der CSU-Chef. „Mit Markus Söder?“ fragt ein Journalist ungläubig. „Ja“, sagt Seehofer. Dem Ministerpräsidenten und dem CSU-Chef wird eine innige Feindschaft nachgesagt. Doch in Zeiten, in denen in denen wohl nicht nur die absolute Mehrheit der CSU vorbei sein dürfte, sondern sogar eine Regierung ohne die Christsozialen in Bayern möglich – wenn auch wenig wahrscheinlich – sein könnte, da wird die innerparteiliche Rivalität öffentlichkeitswirksam ignoriert. Die CSU schickt die beiden Männer gemeinsam auf die Wahlkampfbühne und demonstriert im Ingolstädter Stadttheater Harmonie und Geschlossenheit. Streit? Ach, da sei doch gar nix dran. „Ich kenne keine Partei, die so geschlossen ist wie die CSU“, sagt Markus Söder im Theaterfoyer. Ständig ist die Rede von „lieber Horst“ und „lieber Markus“. Beide wissen um die für die CSU desaströsen Umfragewerte und beide zittern vor einem Wahlergebnis, das möglicherweise bis zu sieben Parteien ins Maximilianeum einziehen lassen könnte.

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