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Ingolstadt
24.11.2021

Impfzentrum: Ingolstadt baut Kapazitäten aus

Impfen was geht: Die Stadt Ingolstadt baut ihre Kapazitäten weiter aus, um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich impfen lassen wollen, schnell die Möglichkeit dazu zu verschaffen. Kommen können übrigens auch Impfwillige aus Neuburg-Schrobenhausen.
Foto: Matthias Becker (Symbolbild)

Nach der vorgegebenen Reduzierung schafft Ingolstadt gerade wieder mehr Möglichkeiten, sich impfen zu lassen. Kommen können auch Impfwillige aus Neuburg-Schrobenhausen. Terminvereinbarung wird empfohlen.

Wegen der großen Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen sind das Impfzentrum im Donau-City-Center und die mobilen Impfangebote in Ingolstadt derzeit stark ausgelastet. Wer ohne Termin vorbeikommt, muss längere Wartezeiten in Kauf nehmen, teilt die Stadt mit. Es wird daher dringend empfohlen, die Möglichkeit einer Terminvereinbarung zu nutzen. Diese ist für Termine im Impfzentrum unter https://impfzentren.bayern möglich (nicht für mobile Impfangebote). Die Angebote können im Übrigen auch von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen genutzt werden.

Impfzentrum im Donau-City-Center in Ingolstadt ist jetzt auch montags geöffnet

Seit dieser Woche ist das Impfzentrum im Donau-City-Center auch montags geöffnet, an der weiteren Ausweitung der Öffnungszeiten und einer Erhöhung der Kapazitäten wird intensiv gearbeitet, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Limitierender Faktor sei derzeit das Personal.

Georg Orth, Leiter des Impfzentrums: „Der Freistaat, der die Impfzentren finanziert, hat wegen geringerer Nachfrage ab Oktober zunächst eine Reduzierung der Impfkapazitäten von zuletzt 4000 auf rund 1000 Impfungen pro Woche vorgegeben. Wir konnten nach intensiven Verhandlungen damals erreichen, dass zumindest rund 2000 Impfungen pro Woche beibehalten werden konnten.“ Doch auch dies erforderte eine deutliche Reduzierung. Die jüngst geänderten Empfehlungen hinsichtlich der Auffrischungsimpfung und eine generell verstärkte Nachfrage nach Schutzimpfungen machen nun eine rasche Kapazitätsausweitung nötig. Dazu muss das Bayerische Rote Kreuz Ingolstadt als Betreiber des Impfzentrums neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen.

Medizinische Fachkräfte oder geschultes Personal kann sich beim BRK Ingolstadt bewerben, um die Impfkampagne zu unterstützen

Seit der Freistaat im November hierzu die Freigabe erteilt hat, läuft der Personalaufwuchs, ist aber noch nicht abgeschlossen (aktuell sind wieder rund 4000 Impfungen pro Woche möglich, die absehbar auf rund 7500 pro Woche ausgeweitet werden sollen). Die Personalgewinnung gestaltet sich anspruchsvoll, da für viele Tätigkeiten medizinische Fachkräfte oder zumindest medizinisch-geschultes Personal erforderlich sind. Bewerbungen für Voll- und Teilzeit nimmt das BRK Ingolstadt jederzeit entgegen (E-Mail: bewerbung@kvingolstadt.brk.de).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums sind hoch motiviert, berichtet BRK-Kreisgeschäftsführer Fierat Avutan: „Wir freuen uns über die stark zunehmende Nachfrage nach Impfungen, die für unser Personal großen Einsatz, Überstunden und Urlaubsverzicht bedeuten. Hierfür möchte ich mich ausdrücklich bei allen Kräften des Impfzentrums und den ehrenamtlichen Helfern bedanken!“

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Weil die Stadt Ingolstadt keine Schuld trägt, ist es nicht fair, wenn Einzelne ihren Unmut über lange Schlangen und Wartezeiten äußern

Auch wenn die meisten Bürgerinnen und Bürger laut Avutan verständnisvoll auf Wartezeiten reagieren, appelliert er: „Die Reduzierung der Kapazitäten im Oktober war nicht die Idee des Impfzentrums Ingolstadt, sondern staatliche Vorgabe. Jetzt kostet es uns große Mühe, wieder Personal zu akquirieren, um die Leistungsfähigkeit wieder hochzufahren. Es ist daher nicht fair, wenn Einzelne ihren Unmut über Schlangen und Wartezeiten an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auslassen.“ (nr)

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