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Ingolstadt

09.01.2020

Ingolstädter Kabaretttage: Ein Ösi macht den Anfang

Kabarettist Martin Kosch aus Österreich tritt am Montag in Ingolstadt auf.
Foto: Martin Kosch

Die 36. Ingolstädter Kabaretttage starten mit Martin Kosch. Wer sonst bei der Veranstaltungsreihe auftritt und für welche Künstler es noch Karten gibt.

Die 36. Ingolstädter Kabaretttage stehen in den Startlöchern. Vom 13. Januar bis 4. Juni präsentieren über fünfzig Kabarettisten ein hochkarätiges und ausgewogenes Programm, versprechen die Veranstalter. Das Publikum darf sich auf Newcomer, Senkrechtstarter und ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern freuen.

Den Auftakt gestaltet am Montag um 20 Uhr in der Neuen Welt ein Vertreter aus dem Nachbarland Österreich: Martin Kosch, der gleichzeitig den Beginn des Ösi-Specials, dem Festival im Festival, markiert. In seinem Programm beleuchtet der „Grazer Wuchtelkaiser“ den größten Feind des Menschen: den inneren Schweinehund. Er lässt uns lieber Chips essend und Bier trinkend vor dem Fernseher „dschungelcampen“ als in der Yogastunde das innere Chi finden.

Es ist ein ewiger Kampf mit diesem Saboteur unserer guten Vorsätze. Und dann gibt es seinen Gegenspieler: das Leistungsschwein. Wenn wir nicht sporteln bis die Bandscheiben krachen, schickt es uns das „schlechte Gewissen”. An diesem Abend bekommen die Gäste zahlreiche Tipps, die ihrem Schweinehund gar nicht gefallen werden.

Hazel Brugger schließt die Kabaretttage ab

Für nur wenige Termine nach Deutschland kommen: der aus der Schweiz stammende Kabarettist Ohne Rolf und das aus Österreich kommende Wissenschaftskabarett der Science Busters. Ein weiterer Höhepunkt ist Hazel Brugger, die den Abschluss des Festivals bilden wird. Die Senkrechtstarterin der Kabarettszene schafft es mittlerweile, im Circus Krone-Bau in München für ein ausverkauftes Haus zu sorgen.

Hazel Brugger ist zum ersten Mal bei den Ingolstädter Kabaretttagen zu sehen, wie auch folgende Kabarettisten: Schmarrnkerl & Funkerl, Teresa Rizos, Luggi & Guggi, Onkel Fisch, C. Heiland, Der Wolpert, Da Oimara, Stefan Wählt (erstmals als Solist), Ingolf Lück, Gernot Hassknecht (der Wüterich in der „Heute-Show“) und Ralf Winkelbeiner. Letzterer gilt übrigens als der Newcomer der bayerischen Kabarett- und Comedy-Szene. Nicht zu vergessen die Shootingstars des Musikkabaretts Simon & Jan.

Neben beliebten Stars wie Ringsgwandl, Andreas Rebers, Rolf Miller, Philipp Weber, Helmut A. Binser, Sigi Zimmerschied, der Couplet-AG, Django Asül, Jochen Malmsheimer sowie Knedl & Kraut, gibt es auch ein Wiedersehen mit Publikumshits der vergangenen Jahre. Dazu zählen zum Beispiel Han’s Klaffl, Chris Boettcher, Peter Vollmer, Stefan Kröll, Nektarios Vlachopoulos, David Leukert, Dee Vier, Sauglocknläutn, Stephan Bauer, Holger Paetz, HG Butzko, Monika Drasch, Sarah Hakenberg und, die große Entdeckung in 2019, René Sydow.

Bei den vorigen Ingolstädter Kabaretttagen überstieg die Nachfrage das Angebot an Karten und zwar bei den Duos Wanninger & Frank, Petzenhauser Wählt und bei dem Solisten Stefan Otto. Die Künstler sind deshalb wieder mit dabei.

Auch das kleine Festival im Festival, das beliebte Ösi-Special, hat einiges zu bieten: Das Nachbarland wird vertreten von Martin Kosch, Gerald Fleischhacker, Stefan Haider, Clemens Maria Schreiner, Wiener Blond, BlöZinger, Ludwig W. Müller und Der Machatschek.

Die Vorstellungen mit Ralf Winkelbeiner (14. und 15. Januar), Franziska Wanninger & Martin Frank (19. Januar), Stefan Haider (4. Februar) und Sarah Hakenberg (4. Mai) sind bereits ausverkauft. Für alle anderen Veranstaltungen sind Tickets erhältlich in der Tourist Information am Rathausplatz (Moritzstraße 19), im Westpark Ingolstadt und im Internet über www.eventim.de. Weitere Informationen zum Programm gibt es online unter www.kabaretttageingolstadt.de. (nr)

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