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Ingolstadt

07.12.2020

Ingolstädter verliert jede Menge Geld beim Cybertrading

Betrügereien rund um Kryptowährungen haben stark zugenommen. Zuletzt ist ein Ingolstädter Opfer von Betrügern geworden.
Bild: Jens Kalaene (Symbolbild/dpa)

Eine lukrative Anlage erhoffte sich ein Mann aus Ingolstadt, als er einen sechsstelligen Betrag in Kryptowährungen investierte. Doch der 38-Jährige ist offenbar Betrügern aufgesessen.

Die Polizei in Ingolstadt warnt aktuell vor Betrugsdelikten im Zusammenhang mit angeblichen Geldanlagen in Binären Optionen, Kryptowährungen und ähnlichen Finanzprodukten, wenn diese im Internet angeboten werden. Ein 38-jähriger Ingolstädter hat zwischen Anfang Oktober und Ende November einen sechsstelligen Betrag über eine Webseite im Internet als Geldanlage eingezahlt. Die Einzahlung erfolgte laut Polizei vermeintlich über zwei bekannte Kryptowährungsbörsen.

Dem Mann aus Ingolstadt wurde ein Gewinn in fünfstelliger Höhe versprochen

Dem Anleger wurde anschließend ein Gewinn in fünfstelliger Höhe vorgegaukelt. Als er sich sein Investment über das Internet auszahlen lassen wollte, gingen bei ihm weitere Forderungen für angebliche Steuern, Versicherung und Gebühren ein. Dies veranlasste den 38-Jährigen nach Polizeiangaben dazu, nochmals einen hohen fünfstelligen Betrag zu überweisen. Bis heute hat der Mann aus Ingolstadt von seinem angeblich gut angelegten Geld und dem versprochenen Gewinn nichts ausbezahlt bekommen. Die Kripo Ingolstadt gibt deshalb Tipps im Umgang mit Geldanlagen im Internet:

  • Seien Sie misstrauisch bei Angeboten im Internet, die hohe Gewinne mit Geldanlagen versprechen.
  • Bevor Sie Geld über Internetplattformen anlegen, informieren Sie sich über unabhängige Quellen, vor allem im Hinblick auf die Seriosität der Anbieter und das angebotene Produkt.
  • Informationsquellen hierfür können zum Beispiel die Verbraucherzentralen (www.verbraucherzentrale.de) oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de) sein. (nr)

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