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Neuburg an der Donau

29.04.2015

„Ja“ zu einem Parkdeck vorm Parkbad

Als Parkplatz gern genutzt wird die Stellfläche vor dem Neuburger Hallenbad. Dort soll nun eine Pardeck errichtet werden. Dann sollen statt der jetzt 87 auf drei Ebenen mindestens 186 Fahrzeuge abgestellt werden können.
Bild: Manfred Rinke

Lässt der Boden einen Bau zu, soll die Zahl der Parkplätze beim Hallenbad um 99, vielleicht sogar 161 Stellplätze steigen. Nur wenigen Stadträten gefällt das nicht

Einstimmig hat der Stadtrat gestern Abend beschlossen, die Pläne für ein Pardeck am Hallenbad weiter zu entwickeln. Auch wenn dafür heuer kein Geld mehr zur Verfügung steht, sollen die Vorarbeiten vorangetrieben werden, um das Projekt im nächsten Jahr schnell umsetzen zu können – falls die geologischen Untersuchungen einen Bau zulassen.

Was die Bauverwaltung bis zur nächsten Sitzung vorbereiten soll, sind Animationen, wie sich ein Pardeck – Vorbild ist dasjenige zwischen Landratsamt und Krankenhaus – in die Situation einfügt. Je nachdem könnte dann nicht nur auf drei, sondern vielleicht sogar auf vier Ebenen geparkt werden. Dadurch würden die Stellplätze nicht nur um 99, sondern um 161 auf dann 248 steigen – 62 auf jeder Ebene.

Während sich Elfriede Müller und Hans Mayr („Hallenbad und Turnhalle rücken damit in den Hinterhof, deshalb sollten wir nach einer alternativen städtebaulichen Lösung suchen.“) sich mit dem Projekt nicht anfreunden konnten, sprachen sich die anderen Stadträte für das Parkdeck an dieser Stelle aus. Verkehrsreferent Bernhard Pfahler, der den Antrag erst im November gestellt hatte, freute sich, „dass wir schon so weit sind“. An der Gestaltung lasse sich bestimmt etwas ändern, schloss er sich der Meinung von Oberbürgermeister Bernhard Gmehling an. 3. Bürgermeister Hans Habermeyer erinnerte an den ständigen Wunsch nach mehr Parkplätzen und die wenig hilfreichen Diskussionen zu Ansätzen Am Graben oder in der Luitpoldstraße. Jetzt könnte mit überschaubaren Mitteln wieder eine Lösung gefunden werden. Die dürfe man sich nicht entgehen lassen. Bauherr sollen die Stadtwerke werden. In welcher Form man die Stellplätze bewirtschaften wird (Kurzparkzonen, Stundenbelegungen...) ist noch völlig offen.

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