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Schulentwicklung

09.05.2015

Jetzt ist die Turnhalle an der Reihe

Seit Jahren ist die alte Turnhalle der FOS/BOS/Wirtschaftsschule in Neuburg gesperrt. Der Bauausschuss des Kreistags hat die Planungen für einen Ersatzbau jetzt abgesegnet.
Bild: Norbert Eibel

Projekt an der FOS/BOS/Wirtschaftsschule kann anlaufen. In Schrobenhausen wird ans Staatliche Gymnasium angebaut

Bisweilen steckt in Schulprojekten eine gewisse politische Brisanz, dann zieht sich, wie am geplanten Neubau der Paul-Winter-Realschule zu verfolgen, die Realisierung. Andernorts geht es geräuschlos und damit schneller voran. So an der FOS/BOS/Wirtschaftsschule, wo der Bauausschuss des Kreistags jetzt die Planungen für den Ersatzbau der alten Turnhalle und eines Ergänzungsbaues abgesegnet hat.

Die dringend benötigten, zusätzlichen Kapazitäten an der Pestalozzistraße werden in einem Trakt geschaffen, der an das bestehende Schulgebäude andockt und zwischen der um 90 Grad gedrehten, im Boden versenkten Einfachturnhalle und dem Altbau platziert wird. Der Entwurf der Architekten Obel und Breitenhuber sieht elf neue Klassenräume, einen Fachraum für Naturwissenschaften sowie im Keller Umkleidekabinen samt Zugang zum Sportbereich vor. Kostenpunkt samt Parkplätzen und Außenanlagen: 7,36 Millionen Euro.

Schulreferent Reinhardt Reißner (CSU) zeigte sich begeistert und sprach von einer „super optimalen Lösung“. Offen sei lediglich, ob es künftig noch ausreichend Parkraum gebe, was Hochbauleiter Markus Laumer für den Schulbedarf zusichern konnte. Landrat Roland Weigert fügte noch an, dass er Oberbürgermeister Bernhard Gmehling bei einer Kostenbeteiligung den Bau eines Parkdecks vorgeschlagen habe. Dieser Vorstoß sei aber seitens der Stadt nicht weiterverfolgt worden.

Auch in Schrobenhausen investiert der Landkreis in die Schullandschaft. Das Staatliche Gymnasium bekommt für 6,6 Millionen Euro einen Anbau für Fach-, Lehr- und Übungssäle. 3000 Quadratmeter Grund hat der Landkreis dafür von der Stadt Schrobenhausen erworben. Entgegen der ursprünglichen Planung habe man in Zusammenarbeit mit Schulleitung und Lehren Einsparpotenzial in Höhe von einer halben Million gefunden, verkündete Landrat Weigert nicht ohne Stolz. Die eingesparte Summe, so die Botschaft an die Adresse der Kreisräte, würde allerdings nicht der Senkung der Kreisumlage zugute kommen, sondern in den Schuldendienst des Landkreises fließen. Baubeginn in Schrobenhausen soll im Frühjahr 2016 sein.

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