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Neuburg

03.12.2020

Jetzt ist es offiziell: Das Neuburger Schloßfest 2021 fällt aus

Das Neuburger Schloßfest 2021 (hier ein Archivbild von 2019) ist nun offiziell abgesagt.
Bild: Dorothee Pfaffel (Archiv)

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Das Neuburger Schloßfest 2021 ist abgesagt. Auch 2022 wird es kein solches Fest geben.

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Das Neuburger Schloßfest 2021 fällt aus. Dies hat das Schloßfestkomitee in einer Videokonferenz am Mittwochabend mit 17:1 Stimmen entschieden, wie Friedhelm Lahn, Vorsitzender des Verkehrsvereins Freunde der Stadt Neuburg, mitteilt.

Schloßfest 2021 in Neuburg ist abgesagt

"Uns blutet das Herz", sagt er. "Aber wir müssen der Realität ins Auge blicken." Angesichts der Corona-Lage und weiterhin hohen Infektionszahlen sei das Schloßfest nicht wie gewohnt auszurichten. Es sei nicht absehbar, dass bis Ende Juni die Bevölkerung durchgeimpft ist und so die Großveranstaltung im vollen Umfang und ohne Risiko stattfinden könnte.

Die Verantwortlichen sind sich sicher: Unter Hygiene-Auflagen würde die Veranstaltung nicht funktionieren. Dies würde mehrere Probleme nach sich ziehen. "Das Schloßfest lebt vom Miteinander", sagt Lahn. Zugangsbeschränkungen an den Toren seien angesichts der zu erwartenden Menschenmassen schwer zu kontrollieren. Solche Beschränkungen würden das Fest noch dazu finanziell zu einem Verlustgeschäft machen. "Außerdem wollen wir keinen Corona-Hotspot produzieren", betont Lahn.

Schloßfest in Neuburg erst wieder 2023

Das Komitee hat außerdem beschlossen, das Fest turnusgemäß erst wieder im Jahr 2023 stattfinden zu lassen - und nicht, wie zuletzt im Gespräch war, außer der Reihe auf 2022 zu verschieben. Zwei solcher Veranstaltungen hintereinander, also 2022 und 2023, seien für die ehrenamtlichen Organisatoren nicht zu stemmen, so Lahn. Außerdem gehe es um andere Veranstaltungen in Neuburg, die extra für 2022 geplant sind, um dem Schloßfest aus dem Weg zu gehen. "Denen würden wir das Wasser abgraben", sagt Lahn. Im Sinne eines fairen Miteinanders wolle man dies vermeiden.

Die Organisatoren planen einen Ersatz für das Schloßfest 2021. Lesen Sie hier mehr dazu: Kein Neuburger Schloßfest 2021: Organisatoren planen einen Ersatz

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04.12.2020

Ich erinnere an den Schloßfestwachen-Leserbrief von 199x "Vom Gericht die 2te Watschn"
Verschwiegen wurde dabei daß die Wachen die erste Watschn an die Besucher austeilten.
Eine Ohrfeige für jeden Wissenden ist der Unterwerfungszwang unter Rechtswidrig-Wegzoll schrieb ich schon damals.
Denn nach dem bay. Straßen-und-Wege-Gesetz hat der Zugang zu öffentlichen Wegen und Straßen für die Bürger (kosten-)frei zu sein.
Seinerzeit wurde das Schloßfest leider mißbraucht, um 2 Wochen lang die Zufahrt zur Altstadt-Druckerei Prechter zu sperren.
Das war nicht mehr lustig. Original-Schloßfestwachen-Zitat von damals: "Wir wissen daß der Wegzoll(zwang) rechtswidrig ist. Aber bis das Gericht dagegen was machen kann ist das Schloßfest vorbei."
Der Verkehrtverein - Verein der Schufte und Betrüger der Stadt Neuburg (siehe Huniar damals... damit bin ich so genau beschrieben, damit kann nur ich gemeint sein) - leitete aus dem Wegzoll auch ein Hausrecht für die gesamte Altstadt ab.
D.h. Selbst bei Wegzoll-Zahlung erfolgte zwangsweises öffentliches Abführen bis vos Stadttor wenn dem Thumann "die Nase nicht paßte". Unglaublich? Hab ich selber erlebt! Und Polizist Eisenmann o.ä. drohte Polizei-Arrest an wenn Altstadt-Betretung erneut versucht wird. Das war schon ...wie im Mittelalter... die Rechtsfreiheit.
Also ich bin Schloßfest-Freund, aber Wegzoll sollte nicht nur vorher als freiwillig versprochen, und vor Ort das Versprechen gebrochen werden.
Viele zahlen doch gerne fürs Fest und präsentieren ihre Einlaß-Zeichen von mehreren Jahren stolz.
Aber Hausrecht/Eintrittsverweigerung in die Altstadt mit Gewalt durchsetzen - das tut der Heimat-Psyche weh.
Daß z.B. Harz IV-Familien der Stadt Neuburg nicht mal beim Stadtfest kostenlos durchgehen dürfen um zu sehen was aufgebaut wurde... das tut weh und erscheint Absicht. Denn wenn wirklich bei Wegzoll-Freiwilligkeit das Geld den Veranstaltern nicht reicht, könnte man den Bierverkauf vom Abzeichen abhängig machen. Oder Wegzoll-Abgabe in Standgebühr/Bierpreis einrechnen.
Also wenigstens haben die Verantwortlichen jetzt mal Zeit darüber nachzudenken.....
"In dei Haus nur eini kannst, wennst nach Schloßfestpfeife tanzt".... das muß nicht sein!

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