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01.08.2008

Kanalsanierung in der Wifo-Siedlung

Die Zeit drängt. Will sich die Gemeinde Oberhausen Zuschüsse für die Kanalsanierung in der Wifo-Siedlung sichern, muss sie jetzt schnell handeln, denn 2010 läuft die Frist dafür aus.

Beginnen will die Gemeinde mit der Berliner Straße. Im Zuge dieser Tiefbauarbeiten sollen auch Erdgas Schwaben und die Neuburger Stadtwerke mit ins Boot geholt werden. Sie sollen die Maßnahme nutzen, um ihrerseits die Wasserleitungen zu überprüfen beziehungsweise Erdgasrohre zu verlegen - "sofern Anwohner gerne Erdgas hätten", so Gößl. Verhandlungen mit Erdgas Schwaben laufen derzeit.

Gemeinderat Dieter Schmidt ging diese Entscheidung allerdings zu schnell. Er wollte sich nicht auf die Empfehlungen des ausführenden Ingenieurbüros Wipfler verlassen, sondern die Meinung eines zweiten Ingenieurbüros einholen, "die Erfahrungen mit alten Siedlungen haben". Doch auf diesen Vorschlag ließ sich Gößl nicht ein. "Ich will keine Zuschüsse riskieren, nur weil wir den Zeitplan nicht einhalten", argumentierte er. Auch Bürgermeister-Vertreter Herbert Baur hielt diesen Schritt für nicht notwendig: Solange die Gemeinde mit dem Pfaffenhofener Büro zusammengearbeitet habe, hätte es noch nie Probleme gegeben.

Schmidt wollte darüber hinaus wissen, ob die Gemeinde überhaupt das Geld für eine derartige Kanalsanierung hätte und ob es keine günstigere Variante gebe. "Herr Schmidt, das Wasserwirtschaftsamt fragt uns nicht, ob wir das Geld dafür haben! Die geben uns Auflagen, und die haben wir zu erfüllen!, unterbrach der Bürgermeister den BFO-Mann. Seinen Vorschlag, eine Sanierung mit Inlinern in Betracht zu ziehen, schmetterte Gößl ab. Die Rohre insbesondere für die Regenwasserableitung seien bereits in einem derart desolaten Zustand, dass eine solche Reparaturmaßnahme auf keinen Fall in Frage käme.

Der Gemeinderat beschoss letztlich, das Ingenieurbüro Wipfler mit der Ausschreibung zu beauftragen, damit die Arbeiten noch im Herbst starten können.

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