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Kommunalpolitik

14.06.2019

Kann Grün auch auf dem Land?

Bild: Wolfgang Sellmeier

In Rohrenfels oder Ehekirchen, in Neuburg oder Schrobenhausen sind die Probleme andere als in Berlin oder München. Wie sehen dort grüne Lösungen aus?

Für die Grünen ging es auch lokal zuletzt stetig aufwärts. Erreichte Karola Schwarz als OB-Kandidatin in Neuburg 2014 noch 6,0 Prozentpunkte, waren es für sie bei der Landtagswahl 2018 schon 11,1 Prozent. Und bei der diesjährigen EU-Wahl erhielt die Ökopartei im Landkreis erneut ein bisschen mehr Zuspruch (12,5%). Lässt sich davon auch schon ein Aufwärtstrend für die Kommunalwahl in neun Monaten ableiten?

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Wohl eher nicht. Die Grünen, die in allererster Linie in den Großstädten gepunktet haben, müssen erst noch beweisen, dass sie mit ihrer Politik auch den Nerv der Menschen auf dem Land treffen. Dort, in Gemeinden wie Rohrenfels oder Ehekirchen und kleineren Städten wie Neuburg oder Schrobenhausen, sind die Probleme andere als in Berlin oder München. Und gerade die Kommunalwahl ist auch eine Persönlichkeitswahl. Es wird also entscheidend darauf ankommen, wer wie glaubhaft grüne Lösungen für die durchaus vorhandenen lokalen Probleme anbieten wird. Zumindest aber die Chance auf ein überraschend gutes Abschneiden in den Kommunen des Landkreises stand für die Grünen nie besser.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Die Grüne Karola Schwarz hat allen Grund zum Strahlen" von Manfred Rinke

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