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Karlshuld

04.08.2014

Karlshuld hat wieder eine Junge Union

JU-Kreisvorsitzender Matthias Enghuber (links) und CSU-Ortsvorsitzende Rita Schmidt (rechts) gratulierten dem JU-Vorstand mit (von links) Stefan Lehmeier, Jennifer Scherm, Christian Heigl, Bianca Stöckl, Florian Sofsky und Lena Bertl. Beruflich verhindert waren Marcus Stadler, Laura Kreitmeier und Timo Pallmann.
Bild: Kühne

Warum die Arbeit der CSU-Jugend etliche Jahre auf Eis lag

Nach einigen Jahren der Ruhe ist der noch 15 Mitglieder zählende Ortsverband der Jungen Union (JU) Karlshuld wieder zum Leben erweckt worden. In der Ortsversammlung wurde Christian Heigl von den sieben stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Mit ihm bilden weitere neun junge am politischen Geschehen interessierte und engagierte Mitglieder den neuen Ortsvorstand. „Wir wollen an die alten Erfolge anknüpfen und politisch engagierte junge Menschen einbinden“, gab Christian Heigl das Ziel für die künftige Arbeit vor.

Zusammengefunden haben sich die neuen Mitglieder bei den Vorbereitungen zu den Wahlen im vergangenen Jahr und vor allem bei den Kommunalwahlen, bei denen einige von ihnen kandidiert haben. Auch wenn es dieses Jahr noch nicht für den Einzug in den Gemeinderat geklappt hat, stehen doch die Chancen für die nächsten Wahlen nicht schlecht. Die JU ist als Nachwuchsorganisation der CSU für diese mit manchem Querdenken auch Ideengeber, meinte Matthias Enghuber, Vorsitzender des rund 270 Mitglieder zählenden Kreisverbandes.

„Die Karlshulder JU ist wieder da“, stellte Enghuber fest, denn der Ortsverband war nie aufgelöst, sondern ruhte von Zeit zu Zeit. Er wünschte dem neuen Vorstand viel Glück sowohl in der politischen Arbeit als auch bei geselligen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, die auch zur JU-Arbeit gehören. CSU-Ortsvorsitzende Rita Schmidt, die der JU ihre Unterstützung zusagte, freute sich, dass sich junge Menschen wieder für Politik interessieren, und sieht die JU auf einem guten Weg in die Zukunft.

Der JU-Ortsverband wurde 1971 gegründet. In den Folgejahren wurden einige publikumswirksame Aktionen durchgeführt. 1984 wurde auf Betreiben von JU-Ortsvorsitzeden Christian Eibl und JU-Kreisvorsitzenden Werner Harteis am alten Sportheim ein Grillplatz für die Karlshulder Jugend gebaut, der aber nach dem Abbruch des Sportheims auch das Zeitliche gesegnet hat. Das JU-Leben legte eine Pause ein, weil die Mitglieder die Altersgrenze von 35 Jahren überschritten hatten und entweder in der Mutterpartei CSU oder in anderen politischen Gruppierungen eine neue Aufgabe gefunden hatten. 2007 wurde mit Florian Rubel ein Neuanfang versucht und gleich eine Bootsfahrt auf der Donau organisiert. Nach einiger Zeit trat wieder Ruhe ein, die nun durch die Wiedererweckung in aktives Leben münden soll.

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