1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Karlshulder Pfarrhaus erstrahlt in neuem Glanz

Karlshuld

08.11.2019

Karlshulder Pfarrhaus erstrahlt in neuem Glanz

Mittlerweile sind fast alle Arbeiten am sanierten katholischen Pfarrhaus in Karlshuld abgeschlossen. Am Samstag ist feierliche Einweihung.
Bild: Norbert Eibel

In der Donaumoosgemeinde wird am Samstag das Ende der Sanierung mit einem Gottesdienst in St. Ludwig gefeiert. Was danach beim Stehempfang geboten ist.

Noch fehlt die Rampe für den barrierefreien Zugang, doch sonst zeigt sich das sanierte Katholische Pfarrhaus in Karlshuld in neuem Glanz. Gebührend begangen wird der Abschluss der Arbeiten diesen Samstag, 18.30 Uhr, mit einer feierlichen Einweihung. Als Festprediger zelebriert Dr. Andreas Magg, Caritasdirektor des Bistums Augsburg, den Gottesdienst im benachbarten Gotteshaus. Anschließend sind alle Besucher und Gäste zum Stehempfang mit Besichtigungsmöglichkeit ins Pfarrhaus eingeladen.

Insgesamt 850.000 Euro sind in dem Gebäude, das aus den 60er Jahren stammt, verbaut worden. Die Kosten übernahm die Diözese Augsburg. Im Erdgeschoss entstand ein Verwaltungstrakt für die Pfarreiengemeinschaft Karlshuld-Weichering-Lichtenau mit Büro für Pfarrer und Sekretärinnen sowie Räume für Ehrenamtliche und einer Behindertentoilette für die Kirchenbesucher. Damit die von jedem erreicht werden kann, kommt auch eine Zufahrtsrampe – noch in diesem Jahr, wie Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Fleischmann versichert. Im ersten Stock, wo früher die Pfarrerwohnung war, entstanden Sitzungsräume, eine Küche und ein Büro für einen künftigen Verwaltungsangestellten. Im Dachgeschoss befindet sich die neue Priesterwohnung, in der seit September Kaplan Amos Emberga Mbachie lebt.

In Karlshuld gibt es bald eine weitere Baustelle

Die eine Baustelle ist damit abgeschlossen, doch gegenüber geht es im nächsten Jahr gleich weiter. In der Kirche St. Ludwig steht die Innensanierung an, die letzte Renovierung ist 56 Jahre her. 710.000 Euro sind dafür veranschlagt, 60 Prozent übernimmt die Diözese, 17 Prozent zahlt die Gemeinde Karlshuld. Für den Rest sammelt die Pfarreiengemeinschaft fleißig. Die wichtigsten Umbauten zählt Brigitte Fleischmann auf: Die nicht mehr zeitgemäßen, weil sehr düsteren Seitengemälde werden abgedeckt, die Decke in einem hellen Grau gestrichen. Das Podest, auf dem die Kirchenbänke stehen, wird eingekürzt, um eine Stolperstelle zu entschärfen, die beiden Kinder- durch Erwachsenbänke ersetzt. Die Stufe am Hochaltar wird ebenfalls gekürzt, der beengte Taufstein im Eck ein Stück nach unten gesetzt. An der Empore wird die Holzverkleidung entfernt und verputzt. An der Orgel werden neue Fenster gesetzt, die geöffnet werden können. Schließlich wird eine neue Bankheizung eingebaut und die Sakristei bekommt einen neuen Boden. „Im nächsten Jahr möchten wir es durchziehen, nach der Kommunion soll es richtig losgehen“, sagt Brigitte Fleischmann. Die letzten Zuschüsse vom Landratsamt und vom Landesdenkmalamt seien dazu beantragt. (nel)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren