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Gemeinderat Burgheim

09.02.2012

Keine Genehmigung für BOS-Funkmast

Bürgermeister Albin Kaufmann: „Wir stehen zu unserem Beschluss.“

Burgheim Der Burgheimer Gemeinderat bleibt bei seiner Entscheidung vom 4. Oktober 2011, bei der er bereits den Antrag des Freistaats Bayern auf die Errichtung eines 58 Meter hohen Funkmastes auf Flurnummer 96 der Gemarkung Straß abgelehnt hat. Die Tektur des Plans wurde nun erneut eingereicht.

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Dabei war die Lage und Ausführung des Funkmastes unverändert geblieben, lediglich die Lage des Parkplatzes war verändert worden. Über 800 Unterschriften hatten 2011 die „Gesundheitsbewussten Bürger von Burgheim“ gegen das Projekt gesammelt, der Markt hatte sich dem Moratorium gegen das Projekt angeschlossen, den Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit sowie den Finanzierungsnachweis eingefordert und seine ablehnende Haltung dem Staatsministerium mitgeteilt.

„Wir möchten entsprechend aufgeklärt werden, hier hat noch gar nichts davon stattgefunden“, wetterte Gemeinderat Manfred Meier gegen das Projekt. Der Bauantrag wurde einstimmig abgelehnt. „Wir stehen zu unserem Beschluss“, kommentierte Bürgermeister Albin Kaufmann die Entscheidung des Gemeinderats.

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Außerdem wurden in der Sitzung folgende Themen besprochen:

Toskanahäuser Ohne größere Diskussionen wurde die Änderung des Bebauungsplanes Ortlfing II genehmigt, sodass dort nun auch Toskanahäuser gebaut werden dürfen. Die Bauvoranfrage von Regina Mayerhofer aus Illdorf, die ein bestehendes Wohnhaus abreißen und dort ein neues errichten will, wurde an den Bauausschuss weitergeleitet.

Ausgleich Im Flächennutzungsplan war eine Fläche von 9810 Quadratmetern als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Damit diese Fläche im Bebauungsplan Rainer Weg II als Baufläche aufgenommen werden kann, wurde an der Zieglerstraße eine fast gleich große Fläche von 9800 Quadratmetern Bauland zu einer landwirtschaftlichen Fläche zurückgeführt.

Radweg Aus der Niederschrift der Bauausschusssitzung wurde vor allem der Neubau des Radwegs zwischen Straß und Leidling behandelt. Das Straßenbauamt hatte mitgeteilt, dass der Ausbau des vorhandenen Feldwegs zu einem Radweg grundsätzlich förderungsfähig sei. Diskutiert wurde ein alternativer Verlauf am Waldrand entlang und ob der Weg geteert werde oder nur eine Feinschicht erhalten solle. Bürgermeister Albin Kaufmann plädierte dafür, die Landwirte in die Planungen mit einzubinden. Ihm gefiel die Variante entlang des Waldes weniger und er warnte vor einem „Geisterweg“.

Straßenbeleuchtung Nach Auskunft von Eon kann zurzeit keine wirtschaftliche LED-Beleuchtung für die Neuburger Straße in Straß angeboten werden. Die Hersteller würden in absehbarer Zeit aber lichttechnisch ebenbürtige Varianten auf den Markt bringen.

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