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Lehre

07.03.2018

Kfz-Azubis erhalten den Gesellenbrief

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Fünf der insgesamt 28 Gesellen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen absolvierten die Prüfung zum Kfz-Mechatroniker mit der Note Gut, darunter Elias Lang, Michael Heckel, Lukas Stachel und Andreas Bachschneider. Auf dem Foto fehlt Thomas Polleichtner. Nach alter Tradition fand nun die Freisprechungsfeier im Autohaus Böttcher in Neuburg statt.

28 junge Männer aus dem Landkreis haben einen weiteren Schritt in ihrem Berufsleben erfolgreich hinter sich gebracht. Ein 20-Jähriger erhält Bestnoten

Die Region hat neue Handwerker: 28 Azubis aus der Automobil-Branche haben die Gesellenprüfung erfolgreich absolviert. Nach alter Tradition fand nun die Freisprechungsfeier im Autohaus Böttcher in Neuburg statt.

Noch bevor die angehenden Kfz-Mechatroniker ihre Gesellenbriefe erhielten, erklärten Alois Rauscher als stellvertretender Landrat, Schrobenhausens Bürgermeister Franz Mühlpointner, Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Neuburg Franz Haltmayer, und Schulleiter der Regens-Wagner Berufsschule in Schrobenhausen, Franz Schmid, wie wichtig die Ausbildung von Fachkräften für die Region sei.

Mit Blick in Richtung Ingolstadt betonte etwa Neuburgs Bürgermeister Rüdiger Vogt das Risiko bayerischer Ausbildungsbetriebe: „Im Kfz-Bereich läuft man als kleinerer Betrieb durchaus Gefahr, auszubilden und die jungen Menschen danach an einen großen Konzern zu verlieren.“ So segensreich wie die Audi AG für die gesamte Region sei, so entstehe aufgrund des immensen Wachstums und des damit einhergehenden Personalbedarfs ein echtes Problem für die Autohäuser dieser Region. „Zum Glücks ist man dennoch immer wieder bereit, das Risiko auf sich zu nehmen und junge Menschen auszubilden.“

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Das Ergebnis dieser Risikobereitschaft: 28 junge Handwerker – diesmal war keine Frau unter den Absolventen – wurden offiziell freigesprochen. Wie Franz Schmid, Schulleiter der Regens-Wagner-Berufsschule in Schrobenhausen, noch vor den Feierlichkeiten bemerkte, sei die Absolventenzahl vergleichsweise gut. Trotz allgemein sinkender Ausbildungsquoten zeige es, dass einige Berufe nach wie vor heiß begehrt sind. „Dazu gehört der Beruf des Kfz-Mechatronikers.“

Grund dafür ist nicht zuletzt das duale Ausbildungssystem in Deutschland, das – nach den Worten des Gastgebers Gerd Böttcher – als Eintrittskarte zur beruflichen Karriere dient. „Durch die enge Zusammenarbeit von Betrieben und Berufsschule und durch gezieltes Tuning an der ein oder anderen Stellschraube konnten alle Absolventen ihre optimale Leistung abgeben“, lobte auch Franz Haltmayer von der Staatlichen Berufsschule Neuburg.

Mit der Note „Sehr gut“ schlossJohannes Bösl aus Biesenhard im Landkreis Eichstätt ab, der im Autohaus Prüller in Neuburg ausgebildet wurde. Die Prüfungen seien ihm leicht gefallen, gab der 20-Jährige mit einem Schmunzeln zu. Fünf weitere Kfz-Azubis aus dem Raum konnten ihre Ausbildung mit der Note „Gut“ beenden. Für alle 28 jungen Männer aber markiert die abgeschlossene Ausbildung eine Weiche im Berufsleben.

Doch wie sieht es um die Zukunftsperspektiven im Kfz-Handwerk aus? Mit eben dieser Frage beschäftigte sich der Ehrenobermeister der Kfz-Innung, Wilhelm Bairlein, in seinen Worten. Ob denn die moderne Technik nicht eine Gefahr für Arbeitsplätze mit sich bringe? „Mitnichten“, stellte er klar. Als Hightech-Handwerker mit topaktuellem Fachwissen würden die Auszubildenden im Kfz-Handwerk auch künftig gefragt sein.

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