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Neuburg

10.09.2018

Kinderkrippe „Entdeckerwelt“: Im Igelbau ist noch Platz

Die Freude über die neue Krippengruppe ist groß (von links): Kreisgeschäftsführer Robert Augustin, Leiterin Sandy Gomez, Oberbürgermeister Bernhard Gmehling und die Betreuerinnen Stephanie Müller und Katja Vogt.
Bild: Lena Brandner

In der Kindertagesstätte „Entdeckerwelt“ im Neuburger Ostend nimmt eine neue Krippengruppe den Betrieb auf. Es sind noch Plätze frei.

Um einen winzigen Tisch stehen noch winzigere Stühle, auf einer kleinen Kommode tummeln sich stupsnäsige Igelfigürchen und auf den bodentiefen Fenstern, die hinaus in den Garten führen, prangt in überlebensgroßer Ausführung ein weiteres Exemplar des stacheligen Namensgebers der neu eingerichteten Krippengruppe Igelbau. Der kleine Raum im Krippenbau der Kindertagesstätte „Entdeckerwelt“ im Ostend wird bald sieben Kleinkinder ab zwei Jahren beherbergen.

Die Geschichte der neuen Krippengruppe beginnt im vergangenen Jahr, denn nachdem der Kindergarten Sonnenhügel aus den Räumlichkeiten in der Breslauer Straße aus- und in den jetzigen Standort am Donauwörther Berg einzog, übernahm der BRK-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen die Trägerschaft für die neue „Entdeckerwelt“, die zuvor unter der Federführung der Stadt stand. Dadurch ergab sich für den BRK die Möglichkeit, Krippe und Kindergarten unter einem Dach zu vereinen. „Aus zwei mach eins“, wie es der Kreisgeschäftsführer des BRK, Robert Augustin, formuliert.

Das ist die Besonderheit der Krippengruppe in der „Entdeckerwelt“

„Durch den Zusammenschluss sind echte Synergie- und Skaleneffekte entstanden“, freut sich Augustin. Durch die Integration von Krippe und Kindergarten wurde nämlich ein neuer Raum geschaffen, der zunächst als Mehrzweckraum diente. Im Team der Kindertagesstätte kam aber bald die Idee auf, den Platz sinnvoller zu nutzen und eine neue Krippengruppe einzurichten. Wie die Leiterin der Kindertagesstätte, Sandy Gomez, berichtet, erhalte sie oft Anfragen von Eltern, die nur bis zum Mittag die Krippenbetreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen möchten. Darin liegt die Besonderheit des Igelbaus: Eltern können ihre Kinder von 7 bis 12 Uhr in die Obhut der beiden Betreuerinnen Stephanie Müller und Katja Fuchs geben, für die dank der neuen Gruppe zwei neue Stellen geschaffen wurden. Nachdem der 20000 Euro teure Umbau beendet war, bei dem unter anderem eine Wand neu eingezogen wurde, bietet der Igelbau nun Raum für sieben Kinder, wobei noch nicht alle Plätze vergeben sind.

Mit der Einrichtung der neuen Gruppe ist der hohe Bedarf an Krippenplätzen in Neuburg aber nicht gedeckt. Wie Oberbürgermeister Bernhard Gmehling berichtet, gäbe es immer noch eine Warteliste. Allerdings habe man im Bereich der Kindergärten mit 1008 Plätzen die Vollversorgung erreicht. Ziel sei es nun, bei den Krippenplätzen gleichzuziehen. Mit dem Bau eines Kinderhauses am östlichen Stadtrand bei den Stadtwerken, das sechs Kindergarten- und Krippengruppen unter einem Dach vereinen wird, sollen die Kapazitäten in Zukunft aufgestockt werden.

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