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Einweihung

25.11.2019

Kirchlicher Segen für den neuen Bauhof in Rohrenfels

Pfarrerin Cornelia Dölfel und Pfarrer Anton Tischinger erbaten Gottes Segen.
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Pfarrerin Cornelia Dölfel und Pfarrer Anton Tischinger erbaten Gottes Segen.

Bei einem Festakt wurde das neue Gebäude offiziell eingeweiht

Am vergangenen Freitag wurde der neue Bauhof in Rohrenfels eingeweiht. Die großzügig angelegte Halle war bis auf ein paar Biertische mit Sekt und Häppchen für die Einweihungsfeier noch komplett leer. Die Musiker der Rohrenfelser Blaskapelle spielten auf und umrahmten die Weihe des Gebäudes. Bürgermeister Wigbert Kramer begrüßte jeden seiner Gäste persönlich und freute sich mit denen, die mit dem Bau zu tun hatten, dass alles gelungen ist.

Als große Erleichterung werden vor allem Bauhofleiter Josef Neff und seine drei Kollegen empfinden, dass jetzt das ständige Hin-und Hertransportieren von Gerätschaften ein Ende hat. Der Bauhof Rohrenfels war nämlich bis jetzt auf drei Gebäude verteilt: Im alten, aus allen Nähten platzenden Bauhof in der Baierner Straße waren die Fahrzeuge und Geräte für die laufenden Dienste untergebracht. In der Halle am Sportplatzweg in Wagenhofen wurden im Sommer die Winterdienstgeräte untergestellt. Das Büro des Bauhofs befand sich im Gemeindehaus. Im neuen Bauhof auf dem Grundstück der seit 2014 aufgelösten Kläranlage an der Egerlandstraße sind nun alle Geräte, Maschinen und Materialien untergebracht. Die Mitarbeiter hoffen, dass sie den Umzug bald abgeschlossen haben. Im Frühjahr, noch in der Amtszeit des nicht mehr kandidierenden Bürgermeisters, soll dann das neue Gebäude bei einem Bauhoffest den Bürgern vorgestellt werden. Besonders freute es den Bürgermeister, dass in dem 25 mal 15 Meter großen Gebäude auch das Gemeindearchiv auf rund 40 Quadratmetern seinen Platz gefunden hat. Ebenso großzügig wurden auch die Waschhalle, ein Büro mit Aufenthaltsraum und die Sozialräume mit einer kleinen Küche, einer Dusche und Toilette ausgelegt. Ein Technik- und ein Gefahrgutraum vervollständigen das Raumangebot.

Rund 850.000 Euro muss die Gemeinde für das neue Gebäude, seine komplette Ausstattung und die Gestaltung der Außenanlagen aufbringen. Die Bauzeit betrug rund ein Jahr. Auf dem Grundstück stand bereits das Salzsilo. Bürgermeister Wigbert Kramer dankte den beteiligten Firmen für ihre ordentliche Arbeit, ganz besonders dem Rohrenfelser Ingenieurbüro Siegfried Meilinger als Generalunternehmer. Er hob auch die Verdienste von Gemeinderat Lukas Frank heraus, der in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat die Planung durchgeführt hatte, in denen auch die Wünsche der Bauhofmitarbeiter berücksichtigt wurden.

Meilinger stellte bei der Schlüsselübergabe die Regionalität der am Bau Beteiligten und die Nachhaltigkeit des Gebäudes heraus. Es könne dank einer thermischen Hülle und einer starken Bodendämmung mit möglichst wenig Energieeinsatz beheizt werden. Wenn die Rohrenfelser mitmachten und 60 Prozent der Haushalte sich für einen Erdgasanschluss entschieden, werde auch der Bauhof so beheizt, betonte Kramer.

Pfarrer Anton Tischinger hoffte, dass der gute Geist, der als Geist der Verantwortung und der gegenseitigen Achtung bereits in der Gemeinde herrsche, sich auch auf den Bauhof und die dortige Arbeit übertrage. Seine evangelische Kollegin Cornelia Dölfel aus Ludwigsmoos wünschte den Bauhofarbeitern, dass die Rohrenfelser über ihre Arbeit sagten: „Gut, dass es den Bauhof und euch gibt“. Beide segneten die Halle, erbaten Gottes Segen für die Besucher und für das Bauhofteam ein unfallfreies Arbeiten.

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