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14.06.2009

Kirchlicher Segen für sanierte Kapelle

Ballersdorf Ganz Ballersdorf, Gäste aus den umliegenden Dörfern sowie die Freunde aus dem französischen Ballersdorf strahlten am Sonntagvormittag mit der Sonne und der frisch sanierten Kapelle um die Wette. Ganz besonders stolz waren 20 Männer um Vizebürgermeister Michael Pallmann, den "Motor" der Restaurierung, die in über 1000 Stunden kräftig in die Hände gespuckt und den historischen Sakralbau generalüberholt haben. Gefeiert wurde aber nicht nur die Einweihung, weiter beim 130. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem traditionellen Grillfest der Schützen ließen es die Ballersdorfer so richtig krachen.

Beim Fest erinnerte Pallmann an die Arbeiten: "Der Termin zur Einweihung stand, und deshalb haben die Freiwilligen in Rekordzeit von gerade mal zwei Monaten etwas Wunderbares geschaffen." Vorab hat er das Projekt der Kapelle vom Landesamt für Denkmalschutz absegnen lassen. Der geschätzte Kostenrahmen von 35 000 Euro wurde eingehalten. Davon habe die Sanierung des Altars 15 000 Euro verschlungen. Zu den wesentlichen Maßnahmen listet der Bauherr die Elektrik, eine Heizung, den neuen Verputz, der Glockenturm und das elektrische Geläut. Das ertönte gestern zur offiziellen Weihe für Pallmann "besonders schön". Dazu spielte Rohrenfelser Blaskapelle auf und Pfarrer Marek Pokorski zelebrierte unter einem weiß-blauen Himmel die Messe am Fuße der Kapelle.

Bürgermeisterin Karin Schäfer erinnerte an die Anfänge. "Aus der kleine Renovierung ist, nachdem sich der Denkmalschutz eingeschaltet hat, eine große Maßnahme geworden." Nach der Messe formierten sich die zwölf Vereine und Gäste zu einem kleinen Umzug zum Festzelt. Die Ehrengäste gratulierten zum Schmuckstück und zum Jubiläum "130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wagenhofen-Ballersdorf".

Die Floriansjünger feierten den Geburtstag mit einem Rückblick in Wort und Bild. Zum Rahmenprogramm luden der Vorsitzende Peter Humbold und Kommandant Helmut Hartmann zu einer Sonderschau mit Feuerwehrfahrzeugen. Unter anderem wurden die Rüst- und Löschfahrzeuge der Fliegerhorstfeuerwehr des Jagdgeschwaders 74 und der Neuburger Wehr besichtigt. Das freundliche Miteinander beim Fest spiegelt nicht nur eine gute Dorfgemeinschaft wider. "Wir können es auch gut mit unseren Nachbarn, sei es in den Vereinen oder in Gruppen, und als Besonderheit pflegen wir Ballersdorfer mit Franzosen aus dem elsässischen Ballersdorf Freundschaft", sagte Bernhard Benz vom Schützenverein Eichenlaub Ballersdorf. Über 30 Franzosen genossen die Gastfreundschaft und Herberge bei Familien und mischten sich im Festzelt unter die Bayern.

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