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Baar/Neuburg-Schrobenhausen

25.05.2015

Kleine Orte kommen ganz groß raus

Lichtenau wurde beim Maibaumwettbewerb der Schlossbrauerei Unterbaar für den schönsten Maibaum der Orte mit über 400 Einwohnern im Landkreis ausgezeichnet.
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Lichtenau wurde beim Maibaumwettbewerb der Schlossbrauerei Unterbaar für den schönsten Maibaum der Orte mit über 400 Einwohnern im Landkreis ausgezeichnet.
Bild: Johann Eibl

Siegerehrung des Maibaumwettbewerbs auf dem Brauereifest in Unterbaar: Lichtenau und Weidorf haben im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen die Nase vorn

Maibäume aufzustellen hat im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und in der ganzen Region eine lange Tradition. Am Samstag wurde bei der Prämierung im Rahmen des Brauereifestes in Unterbaar deutlich, dass sich daran so schnell nichts ändern wird. Dank dieser Form der Traditionspflege kommen bei dem Wettbewerb viele kleine Dörfer groß raus.

Pöttmes sorgte heuer für die Ausnahme von dieser Regel. Der 6700-Einwohner-Ort im Nordwesten des Landkreises Aichach-Friedberg machte in der Wertung der Gemeinden mit über 400 Einwohnern das Rennen. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen landete der Weicheringer Ortsteil Lichtenau ganz oben, im Landkreis Dillingen Laugna, im Landkreis Donau-Ries Balgheim und im Landkreis Augsburg Deubach. In der Wertung unter 400 Einwohnern setzten sich Kiemertshofen, im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Weidorf, Stillnau, Dornstadt und Lindach durch.

Bereits zum elften Mal in Folge hatte die Schlossbrauerei Unterbaar zur Wahl „Schönster Maibaum“ aufgerufen. 61 Orte nahmen daran teil. Für die zehn Orte auf Platz eins gibt es jeweils 300 Liter Freibier, für die Zweitplatzierten jeweils 100 Liter und für die Dritten je 50 Liter. Zu den anstehenden Festen wird auch das Zubehör geliefert, das zum Ausschank des Gerstensaftes benötigt wird. Bei den insgesamt 30 Ehrungen hatten Franz Freiherr Groß von Trockau, der Chef der Schlossbrauerei Unterbaar, zusammen mit seiner Tochter Clarissa und der Maikönigin Heike I. viele Hände zu schütteln.

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Der Ehrenabend in Baar fand wieder einmal in einem vollen Zelt statt. Darin spielte die Band S.O.S. auf. Lindach im Landkreis Augsburg hatte zahlreiche Kinder zur Unterstützung mitgebracht. Balgheim im Landkreis Donau-Ries wurde von vielen Fans begleitet, die mit einer großen Fahne im Publikum auf sich aufmerksam machten. Für die 30 Mannschaften, die beim Aufstellen der Maibäume viel Zeit und bisweilen auch Kraft investiert hatten, gab es jeweils einen Pokal, eine Urkunde und einen Gutschein. Vor allem die junge Generation erschien dazu überwiegend in Tracht.

Als Moderator griff am Samstag Klaus Benz aus Neuburg zum Mikrofon. Er sprach überschwänglich von den „schönsten Maibäumen Europas“. Für die Teilnehmer, die es nicht auf die drei ersten Plätze geschafft hatten, wusste er Trost: „Es gibt auch wieder ein nächstes Jahr.“ Hausherr und Brauereichef Franz Freiherr Groß von Trockau blickte zurück auf ein Brauereifest, das die Erwartungen erfüllte: „Wir sind sehr zufrieden.“

Zufrieden war auch Affings dritter Bürgermeister Stefan Matzka. Er bekam einen symbolischen Spendenscheck über 10000 Euro für die Tornadoopfer in seiner Gemeinde überreicht.

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