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Ingolstadt

24.01.2019

Klinikum Ingolstadt:  Generalsanierung läuft weiter

Neujahrsempfang im Klinikum: Vorne (v. li.) Der Ärztliche Direktor Andreas Tiete, Geschäftsführerin Monika Röther und Ingolstadts OB und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, Christian Lösel. 
Bild: Manfred Dittenhofer

Beim Neujahrsempfang des Klinikums Ingolstadt blickt Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel auf die nächsten Projekte. Was alles geplant ist.

Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel setzte bei seiner Rede auf dem Neujahrsempfang am Mittwoch genau ein Jahr früher an: Denn damals, im Januar 2018, habe er an selber Stelle gestanden und sich gefragt, wie es mit dem Klinikum weitergehe. Und ob endlich Ruhe einkehre.

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Lösels Rückschau zeigte, dass es auch 2018 jede Menge Herausforderungen gab für die Geschäftsführerin des Klinikums, Monika Röther, und den Ärztlichen Direktor, Andreas Tiete. Die beiden hätten die Aufgaben aber mit viel Engagement und Mut gemeistert, so der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums weiter. Und sie hätten die nötigen strategischen und organisatorischen Weichen gestellt. Als Aufsichtsratsvorsitzender im Klinikum freute sich Lösel über den Tatendrang der Führungsspitze.

Auch der Eingangsbereich des Klinikums Ingolstadt wird saniert

Nach dem kurzen Blick zurück schaute Ingolstadts OB aber vor allem in die Zukunft. Und damit auf die weitere Sanierung des Hauses. Bereits in den beiden vergangenen Jahren hätten der Bezirk Oberbayern, die Stadt Ingolstadt und der Freistaat über 100 Millionen Euro in diese Sanierung investiert. Und diese läuft unvermindert weiter: Die Umbauarbeiten in der Intensiv- und Zwischenpflege, in der „Stroke Unit“ und im Linksherzkatheter-Labor sind in vollem Gange. Die Arbeiten in der zentralen Sterilgutversorgung liegen in den letzten Zügen. Im Herbst wird der Bau des Funktionsgebäudes mit neuem Labor beginnen. Und die Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt, der im nächsten Jahr beginnen soll, laufen ebenfalls. Es soll dann ein völlig neues Gebäude für die Psychiatrie und die Psychosomatik mit Platz für 325 Betten entstehen. 100 Millionen Euro investieren dafür gemeinsam das Klinikum, die Träger und der Freistaat.

Klinikum Ingolstadt:  Generalsanierung läuft weiter

Und wer das Krankenhaus betritt, sieht gleich: Auch der Eingangsbereich wird gerade renoviert und soll neuen Glanz erhalten. Für diese Neugestaltung und für die Sanierungsarbeiten im Erdgeschoss werden rund eine Million Euro eingeplant.

Klinikum Ingolstadt hat viele weitere Baustellen zu bewältigen

Neben der Infrastruktur hat das Klinikum viele weitere Baustellen zu bewältigen. Die Digitalisierung wird die Krankenhausmedizin verändern. Lösel erwähnte in diesem Zusammenhang die Anschubfinanzierung zweier Stiftungsprofessuren durch den Krankenhauszweckverband. Damit könne, so der OB, das Klinikum eine Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung einnehmen.

Und auch bei dem Projekt „Urban Air Mobility“ ist das Klinikum mit an Bord. Wer weiß, vielleicht werden irgendwann Medikamente oder Blutproben mithilfe von Drohnen quer durch die Stadt transportiert.

Aber so wichtig all diese technischen Themen auch seien, sagte Lösel weiter, entscheidend seien die Mitarbeiter. Denen dankte Lösel ganz besonders für ihre Treue und ihr Engagement.

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