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Kommunalwahl: Wer mit was  beim Wähler punkten kann

Kommunalwahl: Wer mit was  beim Wähler punkten kann
Kommentar Von Manfred Rinke
24.11.2019

Um das Thema Innenstadtentwicklung, die den Verkehr einschließt, wird kein OB-Kandidat in Neuburg herumkommen. Worauf es dabei  ankommen wird.

Eines deutet sich seit geraumer Zeit immer deutlicher an: Wer bei den Kommunalwahlen im März kommenden Jahres zum Oberbürgermeister in Neuburg gewählt werden will, der muss auch ein klares Bekenntnis dafür ablegen, dass er an der Verkehrssituation in der Innenstadt und ihrer weiteren Entwicklung etwas ändern wird. Dafür treten ganz offensichtlich immer mehr Bürger öffentlich ein. Das zeigen die Teilnehmer an der „Friday-for-Future“-Bewegung, die mittlerweile auch Neuburg erreicht hat. Das unterstreicht die durchaus imposante Zahl der Mitstreiter an der ersten Radl-Demo. Und diese Meinung erhärten auch die Mitglieder des Aktionsbündnisses „Neuburger Ring“, die nach wie vor der Überzeugung sind, dass ein Einbahnstraßenring in der Innenstadt funktionieren kann – wenn man ihn nur wollen würde.

Alle Parteien und Gruppierungen räumen dem Thema Verkehr in Neuburgs Innenstadt eine hohe Priorität ein

Mittlerweile haben dem Thema Verkehr alle Parteien und Gruppierungen, die OB-Kandidaten stellen, und die FDP, die nur mit einer Stadtratsliste antritt, eine hohe Priorität eingeräumt. Was die AfD zu diesem Punkt meint, ist nicht bekannt. Was wenig wundert, nachdem die Partei bis zum Pflichttermin Mitte Januar auch nicht öffentlich macht, wer für sie im Stadtrat und im Gemeinderat Königsmoos die Öffentlichkeit vertreten soll. Doch das ist eine andere Geschichte.

Kommunalwahl: Wer mit was  beim Wähler punkten kann

Tatsächlich ließe sich einiges bewegen, was die Innenstadtentwicklung angeht, die das Thema Verkehr einschließt. Endlich eine Lösung für die leidige Schulbussituation in der Luitpoldstraße, eine nachhaltige weil wichtige Lösung der Parkplatzsituation am Bahnhof oder eine Aufwertung des Innenstadtkernbereichs (Rosen-, Färber, Schmidstraße) sind nur einige Punkte. Wer bei der Innenstadtentwicklung nicht nur Lippenbekenntnisse anbieten wird, sondern glaubhaft und überzeugend verdeutlichen kann, was er wie konkret ändern möchte, der dürfte beim Wähler gute Karten haben.

Lesen Sie dazu auch den Artikel von Manfred Rinke: "Verkehr: Es fehlt ein schlüssiges Gesamtkonzept"

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