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„Frauenzimmer & Mannsbilder“

08.11.2017

Kontraste in vielen Facetten und Formen

Eine noch nicht ganz fertiggestellte Trilogie zum Thema „leichte Schwere“.
Bild: Brigitte Clemens

Die Jahresausstellung beginnt am kommenden Freitag

Ein kontrastreiches Thema haben sich die Künstlerinnen und Künstler des Ateliers „Frauenzimmer & Mannsbilder“ für ihre Jahresausstellung vorgenommen: „leichte Schwere“. Gedanken zu diesem Thema gibt es nicht wenige, Ottfried Fischer hat sogar ein ganzes Buch darüber verfasst „Schwer ist leicht was“.

Das Beantworten der Fragen fällt schwer

Susanne Bergbauer zitiert G. Christoph Lindenberg, einen deutschen Waldorf-Pädagogen und anthroposophisch orientierten Historiker, mit seinem Ausspruch „Solche Fragen zu tun ist leicht, sie zu beantworten ist schwer“ und zeigt damit, dass die Schwierigkeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, durchaus gegeben ist, aber eben auch reizt.

Mit ihr haben es sich Doris Lang, Silvia Schlegl, Werner Kragler, Hagen Spamer, aber auch zwei Newcomer im Atelier Christina Raebiger und Manuel Wiedemann nicht gerade „leicht“, sondern eher „schwer“ gemacht, das Thema zu fassen, umzusetzen und ihm jeweils den eigenen Stil zu verpassen.

Mit den Neuen zieht eine jüngere Generation ins Atelier ein, frischer Wind, neue Ideen und eine andere Zielgruppe sozusagen. Kernpunkt der Jahresausstellung, die am Freitag, 10. November, mit einer Vernissage von 17 bis 22 Uhr eröffnet werden wird, wird der schwarze Flur sein, der die Ateliers vereint.

Alle Künstler werden dort zum Thema im gleichen Format ausnahmslos auf (leichtem) Papier im (schweren) Rahmen ausstellen. In den individuellen Ateliersräumen finden dann die Werke und Ideen der einzelnen Künstler Platz.

Federleichtes, Spinnenfädenförmiges, Watteweiches oder Seifenblasendurchsichtiges wird mit großer Kraft, vehementem Druck, außerordentlicher Mühe und immen-ser Anstrengung mit den jeweiligen Kontrasten in Einklang gebracht. Das geschieht auf inhaltlicher, aber auch auf maltechnischer Ebene. Viele Schichten aufgetragen machen ein Werk schwer, leicht wird es dann wieder durch feine Linien, transparente Farbaufträge und schwebende Formen.

Alle Künstler stellen im gleichen Format aus

Eine spannende Aufgabe haben sich die Kunstschaffenden aus dem Atelier „Frauenzimmer & Mannsbilder“ am Rohreck, Theresienstraße 183, dargestellt und man darf auf die eine oder andere Überraschung gespannt sein.

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