Newsticker

Auseinandersetzungen bei Protesten gegen die Corona-Politik in Rom
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Kostengünstiger als gedacht

Ludwigsmoos

26.05.2015

Kostengünstiger als gedacht

1,5 Millionen Euro waren für die neue Kinderkrippe in Ludwigsmoos eingeplant, 1,4 Millionen Euro hat sie letztlich gekostet. Den Mammutanteil von 900000 Euro hat allerdings der Freistaat Bayern übernommen.
3 Bilder
1,5 Millionen Euro waren für die neue Kinderkrippe in Ludwigsmoos eingeplant, 1,4 Millionen Euro hat sie letztlich gekostet. Den Mammutanteil von 900000 Euro hat allerdings der Freistaat Bayern übernommen.
Bild: Rother

Die neue Kinderkrippe in Ludwigsmoos wurde gesegnet. Auch die Endabrechnung gab Anlass zur Freude

„Schön ist sie geworden!“ Die Besucher waren sich bei der Einweihung der Kinderkrippe in Ludwigsmoos einig. Kein Wunder, ist es doch Architektin Claudia Schwalm mit den Fachplanern und Handwerkern gelungen, ein Gebäude mit hellen, lichtdurchfluteten, großen und zweckmäßigen Räumen sowohl für die Krippenkinder als auch für die Erzieherinnen zu bauen. „Dabei ist es unseren Planern, vor allem auch unserer Architektin gelungen, die geschätzten Kosten von 1,4 Millionen Euro nicht nur einzuhalten, sondern auch noch über 100000 Euro unter der Schätzung zu bleiben“, sagte Bürgermeister Heinrich Seißler, der sich freute, dass der Bau vom Freistaat Bayern mit über 900000 Euro gefördert wurde.

Mit dem am 1. Juli 2013 vom Gemeinderat gefassten Beschluss, eine dreigruppige Kinderkrippe zu bauen, hat er der gesellschaftlichen Veränderung bei der Kinderbetreuung Rechnung getragen und eine Betreuung für Kinder ab sechs Monaten in einer eigenen Einrichtung ermöglicht. „Dabei wollen und können wir den Eltern unserer Krippenkinder ihre Erziehungsverantwortung nicht abnehmen. Wir bieten ihnen aber mit unserem qualifizierten Personal ein Angebot für Bildung und Betreuung zur Entwicklung und Förderung emotionaler, sozialer und kommunikativer Kompetenz an“, sagte Seißler.

Lobende Worte über die neue Krippe fand auch Landrat Roland Weigert, der bei der Überreichung des „Landkreis-Hauskreuzes“ meinte, dass mit dem gelungenen Bau dem veränderten Familienbild Rechnung getragen wird.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Krippenleiterin Carola Hanikel berichtete von einem erlebnisreichen Jahr, in dem die Krippenkinder – damals noch im Kindergarten untergebracht - den Bau der Krippe vom Spatenstich über Hebauf bis zum Einzug im Januar 2015 miterleben konnten. Dank der großzügigen Krippenräume, dem langen Spielflur und dem gelungenen Garten-Freigelände mit Maibaum und dem ersten Königsmooser Kreisverkehr auf der Bobbycarstraße haben die Kinder viel Bewegungsraum, den sie auch nutzen, um sich auszutoben. „Wir sind froh über die neue Krippe“, freute sich Elternbeiratsvorsitzende Sofie Ächter, die mit dem Elternbeirat die Organisation des anschließenden Tages der offenen Tür übernommen hatte. Das Schlusswort blieb Architektin Claudia Schwalm vorbehalten, die den Bau einer Kinderkrippe als schönste Aufgabe eines Architekten sah. Das Gebäude wurde in Ziegelbauweise nach neuestem energetischen Standard errichtet und alle Gewerke konnten trotz des straffen Zeitplans dank der guten Zusammenarbeit zwischen Fachplanern und Handwerkern einwandfrei und termingerecht ausgeführt werden. Zur offiziellen Eröffnung überreichte sie einen überdimensionalen Hausschlüssel aus Brezenteig.

Um Gottes Segen für das Haus baten Pfarrerin Cornelia Dölfel und Pfarrer Pater Gracious. Für die musikalische Umrahmung der Einweihung und dem anschließenden Tag der offenen Tür, bei dem viele Königsmooser hinter die selbige schauten und einen bunten Nachmittag erleben konnten, sorgte die Königsmooser Musi.

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren