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Neuburg

08.09.2019

Kunstkreis Neuburg: Seit 40 Jahren sehenswert

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40 Jahre Kunstkreis Neuburg e.V.: Das ist allemal ein Grund zu feiern. Und so gibt es aus diesem Anlass eine große Jahres- und gleichzeitig auch Jubiläumsausstellung in der Städtischen Galerie im Rathausfletz zu sehen.
Bild: Elke Böcker

Seit vier Jahrzehnten gibt es den Neuburger Kunstkreis. Der Verein hat daher eine besondere Ausstellung zusammengestellt.

40 Jahre Kunstkreis Neuburg e.V. – das ist allemal ein Grund zu feiern. So gibt es aus diesem Anlass eine große Jahres- und gleichzeitig auch Jubiläumsausstellung in der Städtischen Galerie im Rathausfletz. Dort sind Arbeiten der Mitglieder der allerersten Stunden zu sehen. Im Fürstengang kann man sich dann davon überzeugen, wie aktiv auch die neueren Mitglieder sind und sich hier deren Bilder ansehen.

Doch solch ein Jubiläum bietet nicht nur den Anlass für eine vielschichtige Ausstellung, sondern natürlich auch die Möglichkeit, die Gründungsmitglieder zu ehren und deren Verdienste um das kulturelle Leben der Stadt hervorzuheben.

Kunstkreis Neuburg: Mitglieder geehrt

Dies tat denn auch der stellvertretende Bürgermeister Dr. Hans Habermeyer mit viel Sympathie. Er wies auch auf die starke Verbindung zur Neuburger Sommerakademie hin, die nicht nur von vielen Kunstkreismitgliedern besucht würde, sondern von einigen auch mitbegründet wurde. Im Anschluss bedankte sich Vorstandsmitglied Johann Märkl für die stetige Unterstützung der Stadt Neuburg, die unter anderem Räume und auch Ausstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Im Anschluss ehrte Vorsitzende Christine Reith die Mitglieder der ersten Jahre: Beate Hubbaur, Dagmar Kieser, Inge Schneider und Peter Katter mit einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauß beziehungsweise Wein. Franz Appel, der verhindert war, und Helmut Wanzl als förderndes Mitglied wurden ebenfalls ausgezeichnet. Dann folgte die Ehrung der noch lebenden Gründungsmitglieder Anneliese Pfeiffer, Christel Rietze, Olga Unglert, Manfred Bittl und Wolfgang Angermeir. Nach einem letzten Stück der Neuburger Sänger Vokallokal, die die Veranstaltung umrahmt hatten, ging´s dann ans Feiern und an die Erkundung der sehenswerten Werke.

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Jubiläumsausstellung ist in Neuburg noch bis zum 22. September zu sehen

Bis zum 22. September haben Kunstinteressierte jetzt nämlich die Möglichkeit, die Arbeiten der zehn Jubilare im Fletz und die der anderen aktiven Vereinsmitglieder im Fürstengang zu besichtigen. Da findet man dann die unterschiedlichsten Landschaftsbilder, viele Blumen, zahlreiche Portraits unter anderem vom noch recht jugendlichen OB oder auch ganz wundersame fremde Wesen, die von einem fremden Stern zu kommen scheinen. Auch Pfalzgraf Ottheinrich, mit dem wohl die kunstintensive Geschichte der Stadt ihren Anfang nahm, ist im Rathausfletz zwei Mal anzutreffen. Bildhauerische Werke ergänzen den bunten Bilderreigen.

Im Fürstengang gibt es weitere 48 Arbeiten zu bestaunen, die so unterschiedlich sind wie ihre Schöpfer. Nicht nur die Vielzahl der Motive, sondern auch die unterschiedlichsten Arbeitstechniken zeigen, wie sehr sich die Mitglieder des rührigen Vereins, der auch eine sehr aktive Jugendarbeit anbietet, mit Kunst und deren Ausdrucksmöglichkeiten auseinandersetzen und beschäftigen. Aquarell, Acryl, Öl, Fotografie, Gusstechniken und Bildhauerei und Drucktechniken gehören längst zum Repertoire der Kunstkreis-Mitglieder. Selbige schon lange zum Kulturleben der Stadt. Gratulation!

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